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Auslandsüberweisungen nach Schweden

Schweden ist zwar SEPA-Mitglied, hat aber den Euro nie eingeführt. Die offizielle Landeswährung ist die Schwedische Krone (SEK). Damit gibt es bei Auslandsüberweisungen nach Schweden in Bezug auf Dauer, Kosten und Wechselkurse einige wichtige Informationen zu beachten, damit der Geldtransfer nicht zu einer Kostenfalle wird!

Dauer

Die Dauer einer Überweisung nach Schweden hängt in erster Linie davon ab, ob das Geld mit einer Bank oder mit einem Online-Anbieter, wie z. B. CurrencyFair, TransferGo, TransferWise oder WorldRemit überweist.

Weiterhin spielt eine Rolle, ob eine SEPA-Überweisung in Euro oder eine klassische Auslandsüberweisung beauftragt wird.

Dauer mit Banken

Bei einer SEPA-Überweisung sind Banken an die folgenden gesetzlichen Ausführungsfristen gebunden:

Art der Auslandsüberweisung Dauer
Überweisung in EUR innerhalb des EWR 1 Tag
Überweisungen mittels Überweisungsvordruck (beleghaft) 2 Tage
Überweisungen in Fremdwährung innerhalb des EWR 4 Tage
Überweisungen in Drittstaaten (nicht EU, nicht EWR) baldmöglichst, keine gesetzliche Ausführungsfrist

In diesem Fall sollten Sie darauf achten, dass die Beauftragung möglichst in den frühen Morgenstunden eines Werktages erfolgt, damit die Auslandsüberweisung rasch abgewickelt wird.

Wollen Sie jedoch Schwedische Kronen nach Schweden überweisen, entfallen dies gesetzlichen Ausführungsfristen und die Überweisungen dauern in der Regel deutlich länger. Mit mehreren Werktagen muss in jedem Fall gerechnet werden. Sind zwischengeschaltete Kreditinstitute involviert, kann es auch noch deutlich länger dauern.

Dauer mit Transferdiensten

Spezialisierte Finanzdienstleister für den internationalen Geldtransfers wickeln Überweisungen in SEK deutlich schneller ab. Auch Überweisungen innerhalb von 24 Stunden sind möglich. Benutzen Sie unseren Vergleich um den schnellsten Anbieter für Ihre Auslandsüberweisung nach Schweden zu ermitteln.

Kosten

Auch bei den Kosten muss in erster Linie zwischen Banküberweisungen und Geldtransfers mit Finanzdienstleistern unterschieden werden. Ebenso ist von Bedeutung, ob es sich um eine SEPA-Überweisung oder eine klassische Auslandsüberweisung handelt.

Gebühren bei Banküberweisungen

SEPA-Zahlungen sind für Privatkunden bei vielen Banken kostenlos bzw. mit der monatlichen Kontoführungsgebühr bereits abgegolten. Wichtig ist, dass die Ausführung ohne Beleg, also z. B. per Online-Banking erfolgt.

Bei der klassischen Auslandsüberweisung mit Banken spielen gleich mehrere Kostenfaktoren eine große Rolle:

Bei den Entgeltoptionen kann es auch sein, dass der Begünstigte an den Gebühren beteiligt wird. Sie müssen sich als Bankkunde für eine der folgenden Optionen entscheiden:

Empfänger zahlt alle Entgelte.

Sender und Empfänger teilen sich die Kosten.

Sender zahlt alle Gebühren.

Sind zwischengeschaltete Banken bei der Abwicklung involviert, ziehen diese weitere Gebühren vom Betrag ab. Das geschieht ohne Ankündigung und ist leider gängige Praxis. Ein gutes Beispiel dafür ist die Postbank, wo internationale Zahlungen über die Deutsche Bank in Frankfurt abgewickelt werden.

Einen exakten Betrag per Banküberweisung auf das Konto des Begünstigten zu überweisen ist daher fast unmöglich. Banküberweisungen nach Schweden in SEK sind daher in der Praxis eher nicht zu empfehlen.

Gebühren bei Transferdiensten

Spezialisierte Transferdienste haben auch bei den Kosten gegenüber den meisten Banken die Nase vorn. Neukunden profitieren manchmal sogar von kostenlosen Überweisungen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kosten transparent vorab ausgewiesen werden und auch der Empfänger nicht an den Kosten des Geldtransfers beteiligt wird.

Nutzen Sie daher in jedem Fall vor jeder Überweisung unseren Preisvergleich, damit Sie immer zu den besten und aktuellsten Konditionen Geld nach Schweden überweisen können.

Wechselkurse

Bei SEPA-Überweisungen spielt der Wechselkurs keine Rolle, da SEPA-Zahlungen grundsätzlich nur in Euro möglich sind. Führen Sie eine solche Überweisung auf ein Nicht-Euro-Konto in Schweden aus, wird die Empfängerbank den jeweils gültigen Wechselkurs anwenden.

Problematisch bei fast allen Banken und auch bei einigen Transferdiensten ist, dass diese im Wechselkurs eine indirekte Gebühr verstecken. Man spricht dann von Margen oder Auf- bzw. Abschlägen auf den Wechselkurs. Durch diese Margen enstehen bei hohen Summen schnell Verluste im drei- bis vierstelligen Bereich!

Gerade bei höheren Summen sollten Sie das Hauptaugenmerk eher auf den Kurs anstatt auf die eigentliche Grundgebühr legen. Nutzen Sie unseren Vergleichsrechner um die Kurse in Echtzeit abzurufen und zu vergleichen.

Meldepflicht beachten!

Sollten Sie Geld von Deutschland nach Schweden oder von Schweden nach Deutschland überweisen und übersteigt der Betrag die Grenze von 12.500 €, müssen Sie die Transaktion der deutschen Bundesbank melden. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.