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Remitly vs WorldRemit: Wer ist besser?

Die beiden Finanzdienstleister Remitly und WorldRemit haben sich darauf spezialisiert, Geld in andere Währungen ins Ausland zu transferieren. Durch spezielle Konditionen ist es möglich, dass du bei diesen Transaktionen etliche Gebühren sparen kannst.

Dabei funktionieren die Anbieter auf ähnliche Art und Weise, weisen jedoch dennoch Unterschiede auf. In welchen Punkten Remitly und WorldRemit jeweils punkten können, erfährst du in diesem Vergleich.

Eines sei verraten: Beide Dienstleister richten sich mit ihrem Angebot gezielt an Privatkunden. Remitly weiß es geschickt, wichtige Informationen nur registrierten Nutzern zur Verfügung zu stellen. Dafür hast du hier wesentlich mehr Möglichkeiten zur Ein- und Auszahlung als im Vergleich zu WorldRemit.

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Remitly vs WorldRemit gegenübergestellt

Feature Remitly WorldRemit
Verfügbare Währungen 75 70
24 h Überweisungen
Verfügbare Länder 100* 130
Wechselkurs ohne Aufschlag x x
Echtzeit Währungskurse
App Verfügbarkeit für iOS und Google Play
Für Privat- und Geschäftskunden x x
Auszahlungsmethoden Bankkonto, Abholung von Bargeld und mehr

Abholung von Bargeld,

Überweisung und mehr

 

Einzahlmethode Kredit- oder Debitkarte, Banküberweisung, Klarna und mehr

Kredit- /Debitkarte, Sofortüberweisung, Banküberweisung

 

*Es handelt sich um 100 Empfangsländer und 17 Sendeländer

Beide Anbieter sind dafür geeignet, um Geld ins Ausland zu transferieren. Im Vergleich zu WorldRemit hat Remitly mehr Möglichkeiten der Ein- und Auszahlungen. Auch stehen mehr Währungen hier zur Verfügung.

Die wichtigsten Fakten

Remitly WorldRemit
Wechselkurs Im Devisenkurs ist ein Aufschlag enthalten Mit Aufschlag
Gebühren Abhängig von der gewählten Geschwindigkeit und dem Überweisungsbetrag variieren die Gebühren Gebühren variieren
Geschwindigkeit 0 bis 5 Werktage In 95 % der Fälle ist das Geld innerhalb von Minuten da
Kundenservice Der Kundensupport ist per Telefon, Chat und via E-Mail erreichbar.

Kontakt zu den Mitarbeitern kann per Chat und Telefon aufgenommen werden

 

Sicherheit Unter anderem durch die Central Bank of Ireland reguliert

Diverse Behörden überwachen den nationalen und internationalen Geldverkehr

 

Bewertungen(TrustPilot) Trustscore 4,1, Gut, 35.017 Bewertungen Trustscore 4,1, Gut, 60.419 Bewertungen

Zusammenfassung:

  • Wechselkurs: Beide Unternehmen zeigen den Wechselkurs in Echtzeit an. Dieser wird aber nicht verwendet, denn Remitly und auch WorldRemit verdienen durch Ab- und Aufschläge auf den Devisenmittelkurs. Ein Vergleich, welcher Anbieter günstiger ist, lässt sich bei Remitly schwer im Vorfeld ermitteln. Denn die Details über den aktuellen Wechselkurs sind nur in der App verfügbar.
  • Gebühren: Bei Remitly und WorldRemit sind die Gebühren flexibel, welche für eine Überweisung fällig werden. Wie hoch diese ausfallen, ist unter anderem abhängig von der Transaktionssumme und dem Empfängerland. Bei Remitly spielt auch die Schnelligkeit eine Rolle.
  • Geschwindigkeit: Während es bei Remitly maximal bis zu 5 Werktage dauern kann, ehe das Geld am Bestimmungsort eintrifft, gibt WorldRemit klar an, dass etwa 95 % der ausgeführten Transaktion im Bruchteil von Minuten beim Zahlungsempfänger sind. Die Art der Einzahlung spielt bei beiden Unternehmen aber ebenfalls eine Rolle, denn abhängig von der Bank und dem Werktag können sich herkömmlich ausgeführte Überweisungen zum Account verzögern.
  • Kundenservice: In manchen Fällen kann es sinnvoll sein, Kontakt mit den Mitarbeitern aufzunehmen. Remitly bietet einen Support per Chat, Telefon und E-Mail. Allerdings nur in den Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch. Die Mitarbeiter von WorldRemit stehen per Telefon und Chat zur Kontaktaufnahme bereit.
  • Bewertungen: Hier zeigt sich, dass beide Dienstleister einen Trustscore von 4,1 haben, was der Note Gut entspricht. Allerdings hat Remitly nur 35.017 Bewertungen während WorldRemit auf 60.419 Stimmen kommt.

Vorteile und Nachteile

Remitly WorldRemit
Vorteile
  • Die Geschwindigkeit der Überweisung kann selbst gewählt werden
  • Kundenservice: Mitarbeiter sind auch telefonisch erreichbar
  • Eine kostenfreie Auslandsüberweisung für Neukunden

 

  • Geld kann an Wohnanschriften geschickt werden
  • Transaktionen sind in Echtzeit durchführbar
  • Leichte Bedienung über eigene App

 

Nachteile
  • Nicht für Geschäftskunden geeignet
  • Undurchsichtige Gebührenstruktur

 

  • Devisenkurse und Aufschläge sind nicht transparent
  • Lediglich für Privatkunden geeignet

 

Remitly vs WorldRemit: Das Urteil

Wenn du Überweisungen ins Ausland machen willst, bist du bei Remitly und WorldRemit richtig. Hier zahlst du in der Regel weniger Gebühren als bei herkömmlichen Banken, beide Anbieter arbeiten allerdings mit einem Wechselkurs mit Aufschlag.

Bei Remitly und WorldRemit ist diese Überweisungssumme variabel, allerdings bezahlst du bei Remitly auch für Geschwindigkeit. Hier hat WorldRemit die Nase vorn. Denn in überwiegend 95 % aller Fälle ist das Geld innerhalb von wenigen Minuten bei deinem Empfänger.

Natürlich ist das Ganze immer abhängig von dem gewählten Weg der Einzahlung und dem Empfängerland. Die Dienstleister richten ihren Service bevorzugt an Privatkunden, die Eröffnung eines Geschäftsaccounts mit zusätzlichen Vergünstigungen ist nicht möglich.

WorldRemit und auch Remitly bieten dir unterschiedliche Optionen zur Ein- und Auszahlung an. Deine Transaktionen werden bei beiden Unternehmen durch viele verschiedene Finanzaufsichtsbehörden weltweit überwacht.

Wenn du öfter Bargeld an Wohnanschriften im Ausland transferieren möchtest, so ist WorldRemit eine optimale Wahl. Möchtest du allerdings selbst bestimmen, wie schnell das Geld beim Empfänger sein soll, eignet sich Remitly besser.

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Über Remitly und WorldRemit

Der digitale Zahlungsdienst Remitly wurde von Shivaas Gulati, Matthew Oppenheimer und Josh Hug 2011 als BeamIt Mobile gegründet. Mit seiner Dienstleistung richtet sich der Dienstleister bevorzugt an Immigranten und ermöglicht ihnen, zu günstigen Konditionen Geld an die Angehörigen in der Heimat zu senden.

Seit dem Jahr 2021 ist der Anbieter börsennotiert. Weltweit mehr als 5.000.000 Kunden nehmen die Dienste des Unternehmens in Anspruch und verschicken Geld an ihre Familien sowie Freunde und Bekannte. Der ein- und ausgehende Zahlungsverkehr wird von verschiedenen Aufsichtsbehörden reguliert. In Irland, dort wo sich der europäische Sitz von Remitly befindet, ist dafür zum Beispiel die Central Bank of Ireland zuständig.

WorldRemit wurde im Jahr 2010 von Richard Igoe, Catherine Weine und Ismail Ahmed in Großbritannien ins Leben gerufen. Mittlerweile vermeldet das Unternehmen weit über 4 Millionen Kunden, welche den Dienst regelmäßig nutzen. Seit 2018 ist der Anbieter durch das belgische Gesetz der NBB (niederländische Nationalbank) als Zahlungsinstitut zugelassen und unterliegt deren Aufsicht sowie Regulierung

Wie funktionieren sie?

Remitly und WorldRemit funktionieren auf die gleiche Weise. Der Geldverkehr wird über ein internes Netzwerk abgewickelt. Dadurch entfallen horrende Wechselgebühren, wie sie bei traditionellen Banken anfallen. Du zahlst Geld auf dein Anbieter-Konto ein und gibst Zahlungsempfänger, Währung und Land ein.

Die überwiesene Summe verlässt nicht das Land, sondern geht direkt auf ein Bankkonto des Unternehmens ein. Anschließend wird der Geldbetrag im Empfängerland ebenfalls von einem internen Bankkonto an den Empfänger transferiert. Ein eigentlicher Devisentausch erfolgt nicht, was sich an den günstigen Konditionen bemerkbar macht.

Remitly vs WorldRemit: Gebühren

Wie hoch die Gebühren bei Remitly pro Transfer sind, kannst du nur als registrierter Kunde in der App erfahren. Damit ist ohne Weiteres kein Vergleich mit anderen Finanzdienstleistern möglich. Der Anbieter stellt dir allerdings zwei verschiedene Funktionen zur Überweisung zur Verfügung: Economy und Express. Die letztere Variante ist schnell, allerdings musst du dafür auch ein wenig tiefer in die Tasche greifen.

WorldRemit verlangt pro Überweisung eine Gebühr von 3,99 EUR. 3 Transfers sind allerdings kostenlos. Auch verbergen sich im Devisenkurs weitere Aufschläge. Der Anbieter selbst hat im 4. Quartal 2020 seine Preise mit denen von Western Union, Ria und MoneyGram verglichen und stellte fest, dass er bei einer Transaktion von 200 USD im Vergleich mit den erwähnten Unternehmen im Durchschnitt 22 % günstiger ist.

Remitly vs WorldRemit: Was ist günstiger?

Remitly WorldRemit Gewinner
EUR>1000 USD 934,58 EUR 962,45 EUR Remitly
EUR>5000 USD 4778,85 EUR 4812,28 EUR Remitly
EUR>1000 AUD 684,93 EUR 676,48 EUR WorldRemit
EUR> 5000 AUD 3424,66 EUR 3382,42 EUR WorldRemit

*Wechselkurse und Gebühren korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 09.06.2022

**Beide Anbieter erheben für den bzw. die ersten Überweisungen keine Gebühr und bei Remitly gibt es einen „Werbewechselkurs“ mit besseren Konditionen

Remitly vs WorldRemit: Was ist schneller?

Bei WorldRemit kann der Geldempfänger die Überweisung meist schon innerhalb weniger Minuten in Empfang nehmen. Das gilt vor allem dann, wenn du Bargeldabholung oder Guthabenaufladung beim Handy wählst.

Remitly gibt an, dass Transaktionen zu Debitkarten ebenfalls nur wenige Minuten brauchen. Bei diesen Karten handelt es sich um eine Art Kreditkarte, welche auf Guthabenbasis geführt wird. Bis zu 5 Werktage solltest du bei diesem Anbieter allerdings einplanen, bis dein Geld am Zielort ankommt. Bei beiden Unternehmen kann der Weg der Einzahlung und das gewählte Empfängerland ebenfalls zu Verzögerungen führen.

Sicherheit

WorldRemit und Remitly sind beides behördlich regulierte Finanzdienstleister und verschiedene Behörden weltweit überwachen den ein- und ausgehenden Zahlungsverkehr. Bei Remitly ist eines dieser Überwachungsorgane beispielsweise die Central Bank of Ireland. Zur Auflage gehört etwa auch die Aufbewahrung von Kundengeldern auf separaten Bankkonten. Damit wird sichergestellt, dass im Fall einer Insolvenz die Gläubiger keinen Zugriff auf diese Gelder haben.

Benutzerfreundlichkeit

  • Account erstellen: Wie Banken unterliegen auch Remitly und WorldRemit strengen Auflagen und müssen per Gesetz ihre Kunden verifizieren. Dies erfolgt bei beiden Anbietern in Form von amtlichen Dokumenten, wie  Reisepass oder Personalausweis.
  • Überweisung tätigen: Der Geldtransfer funktioniert bei beiden Anbietern auf die gleiche Weise: Du schickst den gewünschten Betrag zu deinem Account, gibst Land, Empfänger, Summe und Auszahlmethode ein und erteilst die Zahlungsanweisung. Abhängig von einigen Faktoren ist das Geld im Idealfall bereits nach Minuten an seinen Bestimmungsort.
  • Ein- und Auszahlmethoden: Bei Remitly kannst du Summe via Kredit- oder Debitkarte, Klarna und Banküberweisung einzahlen. Die Auszahlung erfolgt per Bankkonto oder in bar. WorldRemit nimmt nur Banküberweisungen an, bietet den Geldempfang per Überweisung oder als Bargeld an.
  • Sprachen: Die Webseite von Remitly steht dir in 14 verschiedenen Sprachen zur Verfügung. Bei WorldRemit sind es lediglich 6 Sprachen: Deutsch, Spanisch, Englisch, Dänisch, Französisch und Niederländisch.

Überweisungslimits: Das Transaktionslimit von Remitly kannst du nach einer entsprechenden Legitimierung anheben. Dabei ist der Betrag abhängig von verschiedenen Faktoren. Zuerst einmal spielen Empfangsland und Auszahlungsart eine relevante Rolle. Zum anderen gibt es bei Remitly zwei Verifizierungsstufen. In der Ersten kannst du alle 30 Tage in Summe nur 15.000 EUR versenden. In der zweiten Stufe sind es 25.000 EUR.

Bei WorldRemit hast du ein Überweisungslimit von 40.000 EUR pro 24 Stunden. Dies ist abhängig vom gewählten Transaktionsweg und der Währung. Einzelne Länder können zusätzlich einen maximalen Betrag festlegen, auf welche weder Remitly noch WorldRemit Einfluss haben.

Unterstützte Währungen

Remitly selbst unterstützt 75 Währungen in 100 Ländern, bei WorldRemit sind es 70 Devisen und 130 Länder.

Fazit

Auf den ersten Blick scheint es wenig Unterschiede zwischen den beiden Anbietern zu geben. Beide arbeiten mit einem Devisenkurs mit Aufschlag, wobei Remitly hier zusätzlich eine kleine Gebühr verlangt, wenn das Geld etwas zügiger beim Empfänger ankommen soll. Während Remitly 75 verschiedene Währungen anbietet, unterstützt WorldRemit lediglich 70. Beide Dienstleister werden von verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden überwacht und reguliert.

Unterschiede findest du in der Ein- und Auszahlung. Bei Remitly kannst du beispielsweise Geld an mobile Geldbörsen schicken, dafür hast du bei WorldRemit die Möglichkeit, das Handy-Guthaben von Freunden oder Familienmitgliedern aufzuladen. Details über die Gebührenstruktur und aktuelle Devisenkurse zu bekommen, ist bei Remitly schwierig. Lediglich registrierte Nutzer haben Zugriff auf diese Daten.

Bei einem direkten Vergleich hat sich gezeigt, dass Remitly bei einem Devisenwechsel von EUR in USD die besseren Konditionen besitzt. Bei einem Umtausch von Euro in australische Dollar sieht es anders aus, hier kann WorldRemit deutlich punkten.

Wenn du öfter Geld in die Vereinigten Staaten von Amerika transferierst, so kommst du mit Remitly günstiger weg. Ist hingegen Australien dein bevorzugtes Ziel, kannst du mit WorldRemit Kosten sparen. Dieser Anbieter bietet dir auch die Möglichkeit, Geld an eine Privatanschrift im Ausland zu schicken.

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FAQ

Ist Remitly oder WorldRemit günstiger?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Wer der beiden Anbieter günstiger ist, hängt davon ab, wohin du das Geld schicken möchtest. Mit Remitly zum Beispiel kommst du günstiger weg, wenn du Euro gegen US-Dollar tauschen willst.

Gerade bei günstigeren Beträgen liegt das Unternehmen hier deutlich vor WorldRemit. In anderen Währungen, wie australische Dollar, hat WorldRemit die Nase vorn. Auch bei kleineren Geldbeträgen. WorldRemit und Remitly arbeiten beide mit Wechselgebühren, wo ein Aufschlag bereits enthalten ist.

Ist Remitly oder WorldRemit schneller?

Während einige Transaktionen bei Remitly innerhalb eines Tages beim Geldempfänger sind, brauchen andere Überweisungen bis zu 5 Werktage. WorldRemit gibt auf seiner Webseite an, dass 95 % aller Finanzgeschäfte in Minuten beim Empfänger ankommen. Dies ist allerdings nur in Ländern möglich, wo Handyaufladungen und mobile Geldbörsen weit verbreitet sind.

Wie viele Währungen unterstützen Remitly und WorldRemit?

Bei Remitly hast du die Möglichkeit, 75 Währungen zu 100 Länder zu schicken. WorldRemit hingegen unterstützt lediglich 70 Währungen und 130 Länder und Territorien.

Wise vs PayPal: Wer ist besser?

Wise (ehemals TransferWise) und PayPal sind zwei bekannte Namen, wenn es um einfachen Geldversand geht. Doch welcher der beiden Anbieter ist günstiger, einfacher und schneller? In diesem Vergleich von Wise vs PayPal erfährst du es!

Zusammenfassung: Wise ermöglicht Zahlungen zum echten Wechselkurs, die in fast 50 % aller Fälle in Echtzeit auf dem Bankkonto gutgeschrieben werden. Bei PayPal zahlst du einen großen Aufschlag auf den Wechselkurs, Transfers kommen aber alle in Echtzeit beim Empfänger an.

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PayPal Review

Wise vs PayPal gegenübergestellt

Feature Wise PayPal
Unterstützte Währungen 53 25
Empfängerländer 80 200+ Länder und Regionen
Multiwährungskonto x
Echter Wechselkurs ohne Aufschlag x
Debitkarte ✓ (für Business)
Lokale Bankverbindungen x
Bargeldein- und Auszahlung x x
Eigene App
Einzahlungsmethoden Überweisung, Kreditkarte, Multiwährungskonto etc. Überweisung, Kreditkarte, PayPal Konto etc.
Auszahlungsmethoden Bankkonto, mobile Geldbörsen und weitere Bankkonto, Kreditkarte und mehr
Geschäftskonto

Sowohl Wise und PayPal machen Auslandsüberweisungen in viele Länder dieser Welt möglich. Bei Wise sind es 80 Länder, in die du Geld versenden kannst, PayPal hingegen deckt sogar fast alle Länder dieser Welt ab. Dafür stehen dir hier nur die Hälfte an Währungen für einen Transfer zur Verfügung.

Auch hinsichtlich Funktionalität unterscheiden sich die beiden etwas. Während PayPal zwar auch ein Onlinekonto anbietet, gibt es hier kein Multiwährungskonto, mit dem du Geld in mehreren Währungen auf einem Konto halten und zum fairen Devisenmittelkurs versenden kannst. Zudem berechnet PayPal einen Aufschlag auf den Wechselkurs.

Die wichtigsten Fakten

Wise PayPal
Wechselkurs Devisenmittelkurs Wechselkurs mit Aufschlag
Gebühren niedrige, variable Gebühr Kostenlos bei Geldversand an Freunde, bei Warenkauf variable Gebühr
Geschwindigkeit Ca. Hälfte aller Überweisungen in Echtzeit Bei Überweisung auf PayPal Konto sofort verfügbar, Auszahlung aufs Konto 1 – 3 Tage
Kundenservice Rund um die Uhr Live-Chat, Telefonsupport zu ausgewählten Zeiten Telefon und Chat-Support
Sicherheit Börsennotiertes Unternehmen, unterliegt Finanzaufsichtsbehörde FCA, Sitz Großbritannien Sitz in den USA und Luxemburg, börsennotiertes Unternehmen
Bewertungen (Trustpilot) Trustscore 4,6, Hervorragend, 155.772 Bewertungen Trustscore 1,2, Ungenügend, 21.716 Bewertungen

Wie schneiden beide Anbieter im Vergleich zueinander ab?

  • Wechselkurs: Bei Zahlungen in Fremdwährung mit PayPal wird das Geld zu einem Wechselkurs mit Aufschlag gewechselt, bei Wise bekommst du den echten Devisenmittelkurs.
  • Gebühren: Wise berechnet für Auslandsüberweisungen geringe Gebühren, die sich an den Überweisungsbetrag anpassen. Bei PayPal ist das ähnlich, hier hast du außerdem die Möglichkeit „Geld an Freunde und Verwandte“ zu schicken, was gebührenfrei ist.
  • Geschwindigkeit: Ca. 40 % aller Überweisungen mit Wise werden in Echtzeit zugestellt, 80 % innerhalb von 24 Stunden. Überweist du Geld auf ein anderes PayPal Konto ist es sofort verfügbar, die Auszahlung auf das Bankkonto kann mehrere Tage dauern.
  • Kundenservice: Ein Live-Chat ist rund um die Uhr bei Wise verfügbar, Telefonsupport dafür nur in ausgewählten Zeiträumen. PayPal bietet ebenfalls telefonische Erreichbarkeit von Montag bis Freitag 8:00 – 20:30 Uhr an. Die Chatfunktion bei PayPal ist aber kein Live-Chat.
  • Sicherheit: Beide Unternehmen sind börsennotiert und unterliegen strengen Regularien der Finanzaufsichtsbehörden, beispielsweise PayPal der luxemburgischen Bankenaufsicht und Wise der FCA.
  • Bewertungen: Bei den Bewertungen schneidet Wise mit Abstand besser ab. Zum einen gibt es mehr Reviews, zum anderen auch einen fast 4x besseren Trustscore.

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Vor- und Nachteile

Wise PayPal
Vorteile
  • Überweisungen zum echten Wechselkurs
  • Multiwährungskonto mit lokalen Bankverbindungen und einfachem Geldversand in 50+ Währungen
  • Transparente Gebühren
  • Viele Transfers in Echtzeit zugestellt
  • Weit verbreiteter Service
  • Sofortige Verfügbarkeit des Geldes beim Empfänger wenn Empfang auf PayPal Konto
  • Überweisungen in fast alle Länder der Welt möglich
Nachteile
  • Keine Bargeldein- und Auszahlung
  • Keine Filialen
  • Keine Bankverbindung, sondern nur Onlinekonto
  • Keine Filialen
  • Wechselkurs mit Aufschlag

Wise vs PayPal: Das Urteil

Beim Vergleich von Wise vs Paypal ist PayPal in Sachen von Bekanntheit und auch den angebotenen Empfängerländern klar vorn. Allerdings sind hier Geldtransfers nur auf PayPal Konten möglich. Hat der Empfänger kein Konto, so kann da Geld dennoch an die E-Mail-Adresse versandt werden und der Empfänger eröffnet daraufhin ein Konto.

Wise hingegen ermöglicht einfache Auslandsüberweisungen auf Bankkonten, mobile Geldbörsen und mehr. Dabei stehen insgesamt 53 Währungen zur Verfügung, doppelt so viele wie bei PayPal. Dafür allerdings nur 80 statt 200 Länder und Regionen.

Ein weiterer Vorteil von Wise ist allerdings, dass beim Währungswechsel der echte Wechselkurs genutzt wird, so wie ihn auch Google anzeigt. PayPal berechnet hier einen Aufschlag, was die Kosten in die Höhe treiben kann. Das Multiwährungskonto von Wise macht erleichtert zudem viele internationale Überweisungen.

Im Endeffekt kommt es darauf an, was du suchst. Möchtest du möglichst günstig und bequem Geld versenden, dann ist Wise die bessere Option. Falls du Geld in eines der Länder schicken möchtest, die Wise nicht unterstützt oder dein Kontakt unbedingt nach PayPal fragt, dann ist PayPal die Wahl.

Über Wise und PayPal

Wise wurde 2011 von zwei Freunden gegründet, die damals in London lebten. Einer von ihnen wurde in Euro bezahlt, musste aber seine Lebenshaltungskosten in England in Pfund bezahlen und der andere wurde in Pfund bezahlt, hatte allerdings noch eine Hypothek in Euro abzubezahlen. Das führte zu hohen Wechselgebühren.

Nach einigem Überlegen kamen Sie auf die Idee von Wise: Auslandsüberweisungen schneller, günstiger und einfacher zu machen. Zehn Jahre nach Gründung wurde das Unternehmen in „Wise“ umbenannt, da die Kunden es mittlerweile für mehr als nur Überweisungen nutzen.

Heutzutage gibt es mehr als 12 Millionen Kunden auf der ganzen Welt und ein monatliches Volumen an Auslandsüberweisungen von über 6,5 Milliarden Euro. Dadurch sparen die Nutzer jedes Jahr etwa 1 Milliarde Euro an Gebühren, verglichen mit anderen Anbietern.

PayPal entstand 1998 mit einem ähnlichen Ziel – Onlinezahlungen zu vereinfachen. Damals war in den USA vor allem die Bezahlung per Scheck verbreitet, welche für den Onlinehandel unpraktisch waren. Auch internationale Bestellungen waren so um einiges günstiger.

Im Jahr 2002 wurde PayPal dann von eBay gekauft und zu dem beliebten Zahlungsdienstleister von heute. Es folgten weitere Entwicklungen des Services, beispielsweise die Banklizenz in Luxemburg 2007. Seit 2015 ist PayPal wieder unabhängig von eBay. 

Aktuell bestehen mehr als 325 Millionen PayPal Konten und im dritten Quartal von 2021 hatte PayPal ein Transaktionsvolumen von fast 310 Milliarden US-Dollar.

Wie funktionieren sie?

Wise und PayPal sind in ihrer Funktionsweise sehr verschieden. Überweisungen mit Wise funktionieren nach dem sogenannten Peer-to-Peer-Prinzip. Das bedeutet, dass Wise bei Überweisungen auf ein großes Netzwerk aus lokalen Konten zurückgreift, um sie dadurch so günstig und schnell wie möglich ausführen zu können. Eine Auslandsüberweisung wird also im Hintergrund innerhalb der Landesgrenzen abgewickelt.

Ein Beispiel: John möchte seiner Freundin Marie 30 USD nach Deutschland schicken. Dann überweist er das Geld auf ein US-Konto von Wise und Wise überweist das Geld in EUR an Marie. Falls umgekehrt Peter aus Deutschland seinem Freund Michael Geld in die USA schicken möchte, schickt er ebenfalls Geld an das deutsche Wise Konto. Anschließend wird das Geld von einem US-Konto auf Michaels Konto überwiesen.

Bei PayPal hingegen schickst du Geld immer an das PayPal Konto des Empfängers. Dafür kannst du in deiner Kontoübersicht bei PayPal unter anderem eine E-Mail-Adresse oder eine Telefonnummer eingeben. 

Falls dein Kontakt noch kein PayPal Konto besitzt, kannst du dennoch Geld versenden und er oder sie bekommt eine Benachrichtigung, dass Geld gesendet wurde. Anschließend muss die Person nur ein PayPal Konto eröffnen und kann sich das Geld auf ihr Bankkonto auszahlen lassen.

Wise vs PayPal: Gebühren

Bei Wise setzen sich die Gebühren aus einer fixen und einer variablen Gebühr zusammen. Die Fixgebühr liegt je nach Währung bei 0,40 – 0,50 EUR pro Überweisung und deckt die Kosten für die Überweisung an sich.Die variable Gebühr beträgt zwischen 0,4 und 1,4 % des Überweisungsbetrags, um Kosten des Währungswechsels zu tragen. Bei den meisten gängigen Währungen wie EUR, USD, GBP zahlst du bei einem Transfer Gebühren im unteren Bereich.

Dazu kommt, dass Wise keinen Aufschlag auf den Wechselkurs berechnet und du bei dem Anbieter immer den fairen Devisenmittelkurs erhältst. 

Bei PayPal ist das Geldversenden an „Freunde und Verwandte“ kostenlos. Möchtest du Waren oder Dienstleistungen bezahlen, so zahlst du nicht mehr dafür, aber dem Empfänger werden 0,35 EUR + eine variable Gebühr von 2,49 % berechnet. 

Fällt ein Währungswechsel an, so nutzt PayPal hier einen Wechselkurs mit Aufschlag. Bereits bei dem häufig genutzten Währungspaar EUR/USD beträgt der Aufschlag 3,9 %, was sich schnell bemerkbar macht.

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Wise vs PayPal: Was ist günstiger?

Üblicherweise sind Auslandsüberweisungen mit spezialisierten Anbietern günstiger als mit der Hausbank. Gezielte Optimierung der Geschäftsprozesse auf diese Funktionen, fehlende Filialen und im Falle von Wise die Nutzung eines lokalen Netzwerks aus Bankkonten machen es möglich.

Wie sieht es jedoch aus, wenn man Wise vs PayPal antreten lässt, welcher Anbieter ist günstiger? Nachfolgend ein Vergleich bei einer Überweisung auf das Bankkonto, bzw. im Falle von PayPal die Zahlung via PayPal und Auszahlung auf ein Bankkonto.

Betrag & Währung Wise PayPal Gewinner?
EUR>1000 USD 937,84 EUR 975,52 EUR Wise
EUR>5000 USD 4687,07 EUR 4877,60 EUR Wise
EUR>1000 GBP 1180,17 EUR 1227,08 EUR Wise
EUR> 5000 GBP 5899,01 EUR 6135,39 EUR Wise

*Gebühren und Wechselkurse korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 01.06.2022

PayPal vs Wise: Was ist schneller?

Geschwindigkeit wird bei beiden Anbietern großgeschrieben. Wenn du Geld mit PayPal zu einem anderen PayPal Konto schickst, ist der Betrag normalerweise innerhalb von Sekunden beim Empfänger. Das Geld muss dann anschließend auf das Bankkonto ausgezahlt werden, was je nach Bankensystem auch mehrere Tage dauern kann.

Überweisungen mit Wise sind in 40 % der Fälle ebenfalls in Echtzeit beim Empfänger, mit dem Unterschied, dass das Geld hier wirklich auf einem Bankkonto ist. Auch Transfers auf mobile Geldbörsen sind schnell abgeschlossen. Zudem sind 80 % aller Überweisungen innerhalb von 24 Stunden beim Empfänger. 

Generell hängt die Überweisungsdauer davon ab, ob die Empfängerbank Echtzeitüberweisungen unterstützt und in welches Land und welcher Währung das Geld gesendet wird. Da PayPal nur Überweisungen auf andere PayPal Konten anbietet, ist es für diesen Anwendungsfall schneller, bei anderen Auslandsüberweisungen ist Wise ein attraktiver Service.

Sicherheit

Wer mit Geld von anderen hantiert, benötigt dafür bestimmte Lizenzen, die sowohl Wise als auch PayPal besitzen. Wise wird von verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden weltweit reguliert, etwa der FCA in Großbritannien oder der Belgischen Nationalbank für die Geschäfte in der EU.

PayPal hat eine Banklizenz aus Luxemburg und wird ebenfalls im Vereinigten Königreich von der Financial Conduct Authority (FCA) überwacht. So wird sichergestellt, dass beide Anbieter bei der Ausübung Ihrer Geschäfte fair vorgehen und für die Sicherheit der Kundengelder sorgen.

Benutzerfreundlichkeit

  • Account erstellen: Die Registrierung ist bei beiden Anbietern unkompliziert und direkt über die Homepage möglich. Bei Wise wird hier direkt nach der Registrierung auch nach weiteren Unterlagen zur Verifizierung gefragt, während dies bei PayPal erst später gefordert werden kann.
  • Überweisung tätigen: Wise und PayPal ermöglichen Transfers direkt über die Website oder mobile App. Unterschied ist, dass bei Wise direkt Geld an Bankkonten geschickt wird, während es bei PayPal vorerst im PayPal-System bleibt.
  • Ein- und Auszahlungsmethoden: Bei PayPal und TransferWise gibt es verschiedene Möglichkeiten, das Geld für den Transfer bereitzustellen. Dazu gehören Banküberweisungen, Debit- und Kreditkarten, aber auch das jeweils hauseigene Multiwährungskonto bzw. das PayPal Konto.
    Wie bereits erwähnt kann bei Wise das Geld auf ein Konto oder eine mobile Geldbörse gezahlt werden, während bei PayPal nur das Senden an ein anderes PayPal Konto möglich ist.
  • Sprachen: Bei Bedarf lässt sich die Website von Wise in 15 Sprachen aufrufen, darunter Englisch, Deutsch, aber auch Ungarisch. Auch die Seite von PayPal steht in einer Reihe von Sprachen zur Verfügung.
  • Überweisungslimits: Überweisungen bei Wise sind bereits ab 0,01 EUR/USD und anderen Währungen möglich und zurzeit auf 165.000 EUR pro Überweisung beschränkt. Bei PayPal gibt es bei der Neueröffnung des Kontos ein Limit, welches sich durch das Bestätigen des Bankkontos und einer Kreditkarte aufheben lässt. Viele Websites nennen 2500 EUR als Limit, auf PayPals Website finden sich dazu jedoch keine Infos.

Unterstützte Währungen

Mit PayPal kannst du Geld in über 200 Länder und Regionen schicken, bei Wise hingegen werden nur 80 Empfängerländer unterstützt. Dafür stehen bei Wise 53 Währungen zur Verfügung, während es bei PayPal nur 25 sind.

Fazit

PayPal und Wise erleichtern beide den internationalen Geldversand. Bei PayPal kannst du Geld auf andere PayPal Konten überweisen, was bei einer Sendung per „Freunde und Verwandte“ kostenlos ist und ich Echtzeit gutgeschrieben wird. Allerdings musst du bei einem Währungswechsel einen hohen Aufschlag in Kauf nehmen.

Wise macht Überweisungen auf Bankkonten und mobile Geldbörsen zu günstigen Konditionen möglich. Ca. 40 % aller Überweisungen werden in Echtzeit gutgeschrieben und du erhältst bei jedem Währungswechsel den echten Wechselkurs. 

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FAQ

Ist Wise oder PayPal günstiger?

Bei einer internationalen Überweisung, bei der auch ein Währungswechsel anfällt, ist ganz klar Wise günstiger. Durch den hohen Auf- bzw. Abschlag beim Wechselkurs entstehen mit PayPal hohe Kosten.

Ist PayPal oder Wise schneller?

Beide Anbieter ermöglichen Überweisungen in Echtzeit. Da bei PayPal das Geld bei einem Transfer jedoch im System bleibt, sind PayPal Zahlungen schneller. Allerdings kann hier die Abbuchung auf ein Bankkonto mehrere Tage dauern.

Wie viele Währungen unterstützen Wise und PayPal?

Wise unterstützt Überweisungen in 53 Währungen und 80 Länder, während es bei PayPal über 200 Länder und Regionen sind, aber nur 25 Währungen.

XE vs OFX: Wer ist besser?

Wer seine Familie im Ausland finanziell unterstützen oder aber andere Zahlungen tätigen will, nutzt den Service eines Geldtransferdienstleisters. XE und OFX gehören beide in diese Kategorie und ermöglichen den Devisenwechsel zu günstigen Konditionen. Die anfallenden Kosten und Gebühren sind um ein Vielfaches niedriger als bei traditionellen Banken. Aber worin unterscheiden sich beide Anbieter? Wo sind ihre Stärken und Schwächen? In diesem Artikel erfährst du mehr darüber.

So viel sei schonmal verraten: Beide Unternehmen können durch eine Vielzahl von Zusatzleistungen punkten. OFX ist durch die Zusammenarbeit mit Payment Services Provider Programm von Amazon besonders für Onlinehändler interessant.

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XE vs OFX gegenübergestellt

Feature XE OFX
Verfügbare Währungen 98 55
24 h Überweisungen
Verfügbare Länder 170 Länder und Territorien 24
Wechselkurs ohne Aufschlag x x
Echtzeit Währungskurse
App Verfügbarkeit für iOS und Google Play
Für Privat- und Geschäftskunden
Auszahlungsmethoden

Bargeld an einem von 500.000 Standorten weltweit

sowie Überweisung aufs Bankkonto

Banküberweisung
Einzahlmethode

Lastschrift,

Debit-/ Kreditkarte,

Banküberweisung

Banküberweisung

Bei beiden Anbietern kannst du Geld bei der Auslandsüberweisung sparen. Sowohl XE als auch OFX verlangen bei normalen Überweisungen einen Aufschlag auf den Wechselkurs.

Im Vergleich zu OFX verfügt XE über wesentlich mehr Möglichkeiten, um Geld ein- und auszuzahlen. Auch werden mehr Währungen und Länder von dem Anbieter abgedeckt. Bei den Ein- und Auszahlmöglichkeiten hat XE ebenfalls die Nase vorn. Bei OFX steht dir in beiden Fällen nur die Banküberweisung zur Verfügung.

Die wichtigsten Fakten

XE OFX
Wechselkurs Wechselkurs mit Aufschlag Ein Aufschlag ist im Devisenkurs enthalten
Gebühren Variieren* Variieren
Geschwindigkeit 1 bis 4 Werktage 1 bis 5 Werktage
Kundenservice
  • Per Telefon erreichbar, Kosten für Auslandsgespräche können anfallen
  • Via Chat im Kundenaccount
  • Telefon 24/7
  • E-Mail
  • Live am Standort in Dublin, Irland

 

Sicherheit Nationale und internationale Finanzaufsichtsbehörden regulieren den ein- und ausgehenden Geldtransfer Über 50 verschiedene Regulierungsbehörden weltweit überwachen den Geldtransfer
Bewertungen(TrustPilot) Trustscore 4,4; Hervorragend; 51.924 Bewertungen

Trustscore 4,1; Gut; 4.837 Bewertungen

 

* Für einige Überweisungen berechnet XE eine zusätzliche Gebühr. Diese wird dann fällig, wenn der überwiesene Betrag unter einer gewissen Summe liegt. Das Minimum für Großbritannien beispielsweise beträgt 250 GBP. Wird dieser Betrag unterschritten, erhebt der Anbieter eine Gebühr von 2 GBP.

Zusammenfassung:

Wechselkurs und Gebühren: XE und OFX arbeiten mit einem Wechselkurs mit Aufschlag. Wie hoch dieser ausfällt, ist abhängig vom Empfängerland und der Transaktionssumme. XE erhebt zusätzlich einen kleinen Bearbeitungsbetrag, wenn du in einige Länder überweist und das Limit dort nicht erreichst.

Geschwindigkeit: Beide Anbieter brauchen 1 bis 5 Werktage, ehe dein überwiesener Betrag beim Empfänger ankommt.

Kundenservice: XE kannst du telefonisch und per Chat erreichen. Die Mitarbeiter von OFX stehen dir per Telefon, Chat und auch direkt in der Filiale in Dublin zur Verfügung.

Sicherheit: Beide Anbieter unterliegen der Regulierung diverser Finanzaufsichtsbehörden.

Bewertungen: Mit einem Trustscore von 4,4 und 51.924 Bewertungen liegt XE deutlich vor OFX. Dieser Dienstleister bringt es lediglich auf einen Score von 4,1 bei 4.837 Stimmen.

Vorteile und Nachteile

XE OFX
Vorteile
  • 98 verfügbare Währungen
  • 170 Länder und Territorien
  • App für Smartphones verfügbar
  • Bargeldeinzahlung möglich
  • diverse Einzahlmethoden

 

  • Devisenterminkontrakt für eine Währung für unterschiedlich viele Transfers bis zu 12 Monate lang möglich
  • Rund 55 Währungen verfügbar
  • Währungskursverlauf der Vergangenheit einsehen
Nachteile
  • Telefonsupport im Ausland
  • Wechselkurs mit Aufschlag
  • Für einige Überweisungen wird beim Unterschreiten der Summe eine zusätzliche Gebühr erhoben
  • Schriftlicher Kontakt nur per Chat im Kundenportal möglich
  • Ein- und Auszahlung per Banküberweisung
  • Aufschlag im Wechselkurs

XE v OFX: Das Urteil

Mit beiden Finanzdienstleistern kannst du beim Transfer in andere Länder und Währungen eine Menge Gebühren einsparen. XE und OFX verwenden einen Wechselkurs mit Aufschlag, wobei XE in einigen Fällen beim Unterschreiten der Transfergebühr eine zusätzliche Gebühr berechnet. Im direkten Vergleich, wer die meisten Länder und Währungen anbietet, liegt XE mit 98 Devisen und 170 Ländern und Regionen in Führung. OFX unterstützt nur 55 Währungen und 24 Länder.

OFX nimmt teil am Payment Services Provider Programm von Amazon. Von diesem Service profitieren vor allem gewerbliche Onlineverkäufer, denn diese können Geld direkt von verschiedenen Plattformen auf ihr OFX-Konto empfangen. Bei diesem Anbieter hast du zudem die Option, regelmäßig wiederkehrende Zahlungen an einen Empfänger ohne Gebühren und per Lastschrift einzurichten. Die einzige Voraussetzung ist, dass du mindestens 4 x diesen Dienst in Anspruch nimmst.

Wenn du verschiedene Optionen für Ein- und Auszahlung brauchst, hat XE die Nase vorn. Bei OFX hast du nur die Möglichkeit der Banküberweisung. Bei beiden Dienstleistern behältst du deine Finanzgeschäfte zusätzlich über dein Handy im Blick.

Über XE und OFX

XE wurde zuerst im Jahr 1993 als „Xenon Laboratories Incorporated“ von den beiden Schulfreunden Beric Farmer und Steven Dengler gegründet. Allerdings konzentrierte sich das Unternehmen erst ab September 2000 auf die Währungsdienstleistung. 2001 erfolgte der offizielle Namenswechsel zu „XE.com Inc“, zu diesem Zeitpunkt gehörte der Internetauftritt bereits zu einer der beliebtesten Währungsseiten im Netz. XE wurde im Oktober 2015 in Kanada als Marke eingetragen, die USA, EU und der Rest der Welt folgten etwas später.

Seit 2015 gehört der Dienstleister Euronet Worldwide an, einem global agierenden Anbieter von elektronischen Zahlungstransferlösungen, welcher sich mit seinem Angebot an Finanzinstitute, Unternehmen und Privatkunden gleichermaßen richtet. Im Jahr 2021 verzeichnete der Anbieter 115 Milliarden Transaktionsvolumen, wobei den Kunden 98 Währungen und weit über 130 Länder und Territorien für die Überweisung zur Verfügung stehen.

OFX wurde im Jahr 1998 in Sydney gegründet. Mittlerweile hat das Unternehmen 1 Million Transfers mit einem Gesamtvolumen von über 90 Milliarden Euro. Rund 1.000.000 Kunden auf der ganzen Welt vertrauen dem Finanzdienstleister, welcher mehr als 55 Währungen anbietet und über 115 Bankkonten international verfügt. Sicherheit wird hier großgeschrieben, denn weit über 50 verschiedene Regulierungsbehörden überwachen den Geldtransfer des Anbieters weltweit.

Wie funktionieren sie?

Finanzdienstleister, wie XE und OFX, sind keine traditionellen Banken. Dadurch sind sie in der Lage, den Transfer von Fremdwährungen schneller und günstiger durchzuführen. Das klingt fast zu gut, um wahr zu sein.

Das Vorgehen bei beiden Anbietern ist ähnlich: Du transferierst Geld zu deinem Account bei OFX oder XE. Dort gibst du deinen Zahlungsempfänger und die gewünschte Summe ein. Dieser Betrag wird von deinem Account direkt auf ein nationales Konto des Anbieters überwiesen.

Beide Unternehmen besitzen in vielen Ländern Bankkonten. Bei OFX beispielsweise sind es aktuell 115 weltweit. Dein Geldempfänger bekommt die geschickte Summe ebenfalls von einem nationalen Bankkonto ausbezahlt. Ein Devisenwechsel, wie du ihn von Banken her kennst, erfolgt also nicht. Nur selten verlässt das eingezahlte Geld das Senderland.

XE und OFX bieten eine Besonderheit: Die Möglichkeit, einen Devisenterminkontrakt zu nutzen. Der Vorteil: Du kannst den Devisenkurs deiner Wunsch-Währung zu einem besonders günstigen Wechselkurs festsetzen und dich dadurch vor erheblichen Währungsschwankungen schützen. Der Nachteil: Die Option gilt auch dann, wenn der reale Kurs zu deinen Gunsten gerade ausfällt. Ein Wechsel während der vorher festgelegten Laufzeit des Devisenterminkontrakts ist nicht möglich.

Der Unterschied der Option liegt darin, dass du bei XE vorher den Zinssatz festlegst und die Angaben zur Zahlung, Empfänger und den Überweisungstermin machst. Das Geld wird dann an diesen Termin zu deinen Konditionen überwiesen. Du kannst dabei einen Transfertermin bis zu 24 Monate in der Zukunft festlegen. Bei OFX bindest du dich bei dem Devisenterminkontrakt bis zu 12 Monate lang an einen vorher gewählten Währungskurs, kannst diesen aber beliebig oft in dem Zeitraum nutzen.

XE vs OFX: Gebühren

XE und OFX verwenden einen Wechselkurs mit Aufschlag. Sprich, die Gebühren für ihre Dienstleistung werden direkt beim Währungswechsel mit berücksichtigt. Wie hoch dieser Betrag ist, hängt davon ab, wohin du das Geld schickst und wie hoch die Transfersumme ist.

XE erhebt für einige Länder eine zusätzliche Gebühr, wenn dein Betrag unter einem gewissen Limit ist. Nach Australien musst du mindestens 500 AUD überweisen, ansonsten fällt eine Gebühr von 4 AUD an. In die USA ist das Überweisungslimit 500 USD, sonst berechnet XE dir 3 USD. Der Devisenkurs mit Aufschlag wird allerdings in jedem Fall verwendet, auch wenn du mit einem Geldbetrag über dem Limit liegst.

XE vs OFX: Was ist günstiger?

XE OFX Gewinner?
EUR>1000 USD 946,97 EUR 952,93 EUR XE
EUR>5000 USD 4727,69 EUR 4744,28 EUR XE
EUR>1000 GBP 1187,23 EUR 1193,32 EUR XE
EUR> 5000 GBP 5921,36 EUR 5941,77 EUR XE

*Gebühren und Wechselkurse korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 08.06.2022

XE vs OFX: Was ist schneller?

In Sachen Geschwindigkeit nehmen sich beide Anbieter nichts. Zwischen 1 und 5 Werktage solltest du einplanen, ehe der überwiesene Betrag bei deinem Geldempfänger ist. Die Dauer ist abhängig von verschiedenen Faktoren. z. B.:

  • An welchem Tag du die Überweisung von deinem Bankkonto zum Anbieter vornimmst. Viele Banken arbeiten am Wochenende nicht.
  • Dem Empfängerland bzw. der -Währung
  • Der Auszahlmethode
  • Ob du einen Devisenterminkontrakt in Anspruch nimmst.

Sicherheit

Die beiden Dienstleister unterliegen in der EU und vielen anderen Staaten der Überwachung von Finanzaufsichtsbehörden. Diese Regulierung ist mit einigen Pflichten für XE und OFX verbunden, was den ein- und ausgehenden Zahlungsverkehr für die Kunden sicherer machen soll. Zu den Auflagen gehören beispielsweise:

  • Alle vom Kunden eingezahlten Gelder müssen auf verschiedene Treuhandkonten verteilt werden. Droht dem Unternehmen eine Insolvenz, sind diese Gelder sicher vor dem Zugriff von Gläubigern.
  • Um alle Transaktionen schnell und zuverlässig ausführen zu können, ist eine bestimmte Anzahl von Mitarbeitern notwendig.

OFX gibt auf seiner Webseite selbst an, dass sie über 115 Bankkonten weltweit verfügen und von 50 Regulierungsbehörden überwacht werden.

Benutzerfreundlichkeit

  • Account erstellen: Bei XE und OFX musst du kein Postident-Verfahren durchlaufen. Deine Identität wird bei beiden Anbietern mittels amtlichen Dokumenten, wie Führerschein oder Reisepass festgestellt.
  • Überweisung tätigen: Der Geldtransfer erfolgt direkt über deinen jeweiligen Account oder aber über die App. Beide Anbieter kannst du einen sogenannten Devisenterminkontrakt in Anspruch nehmen.Ein- und Auszahlmethoden: Bei XE stehen dir mehrere Möglichkeiten zur Einzahlung zur Verfügung. Neben der klassischen Banküberweisung kannst du auch Lastschrift, Debit- und Kreditkarten oder auch e-Transfer nutzen. OFX bietet hier lediglich Banküberweisung an. Was auch für den Geldempfang gilt. XE scheint es gerne vielfältiger zu mögen, zumindest kann das Geld wahlweise in bar an einem Standort oder per Überweisung aufs Bankkonto transferiert werden.
  • Sprachen: Die Webseite von OFX ist nur in englischer Sprache vertreten. Bei XE sind es 10 Sprachen.
  • Überweisungslimits: Bei OFX gibt es keine Transferlimits. XE ist etwas vorsichtiger und hat einen begrenzten Betrag pro Überweisung. Wenn dein Wohnort in Großbritannien oder der EU liegt, kannst du beispielsweise 350.000 GBP (oder der Gegenwert in einer anderen Währung) versende

Unterstützte Währungen

Mit XE hast du die Möglichkeit, dein Geld in 98 verschiedene Devisen in über 170 Ländern und Territorien zu überweisen. Bei OFX sind es 55 Währungen, welche dir zur Verfügung stehen. Insgesamt 24 Länder werden aktuell vom Anbieter unterstützt.

Fazit

XE und OFX sind beides Anbieter im internationalen Geldtransfer, welche durch einige Zusatzleistungen punkten können. So ermöglichen dir die Unternehmen, einen Devisenkurs über einen längeren Zeitraum zu halten und zu diesen Konditionen Geld zu überweisen.

OFX setzt auf Beständigkeit, denn hier kannst du regelmäßige Terminzahlungen einrichten und diese ohne Gebühren an einen Empfänger ins Ausland schicken. Optimal geeignet, um etwa die Miete oder andere Raten in einer fremden Währung zu begleichen.

Beide Unternehmen werden durch verschiedene Finanzaufsichtsbehörden reguliert und müssen entsprechende Vorschriften und Auflagen berücksichtigen. Beim Thema Geschwindigkeit gibt es kaum Unterschiede. Bei XE und auch OFX solltest du mindestens 1 Werktag einplanen, ehe das Geld beim Empfänger eintrifft. Bis zu 5 Werktage kann der Vorgang in Anspruch nehmen.

XE bietet mehr Möglichkeiten bei der Ein- und Auszahlung. Allerdings unterstützt OFX das Payment Services Provider Programm, wodurch Zahlungen von afterpay, BackMarket, Kaufland und anderen Stellen möglich sind. Besonders Onlinehändler profitieren von dieser Option.

FAQ

Ist XE oder OFX günstiger?

Beide Finanzdienstleister arbeiten mit einem Aufschlag im Wechselkurs. Zusätzlich erhebt XE für einige Überweisungen, welche unter einem Mindestbetrag liegen, eine zusätzliche Überweisungsgebühr. Während XE auch nicht registrierten Webseitenbesuchern ermöglicht, die Kosten für eine Transaktion im Vorfeld einzusehen, ist diese Information bei OFX nur registrierten Nutzern zugänglich.

Ist XE oder OFX schneller?

Bei beiden Anbietern kann eine Überweisung zwischen 1 und 5 Werktage dauern. Abhängig davon, wie du das Geld einzahlst, in welches Land transferiert wird und wie es dort ausgezahlt werden soll.

Wie viele Währungen unterstützen XE und OFX?

OFX bietet dir die Möglichkeit, Geld in 55 Währungen in 24 Länder zu überweisen. Bei XE sind es etwas mehr. Hier stehen 98 Währungen und 170 Länder (und Territorien) zur Auswahl.

Wise vs Azimo: Wer ist besser?

Wer international Geld überweisen möchte, der findet im Internet viele Anbieter, mit denen das möglich ist. Zwei dieser Unternehmen sind Wise (zuvor TransferWise) und Azimo. Doch welcher der beiden Dienstleister ist besser bzw. besser für deine Zwecke geeignet?

In diesem TransferWise vs Azimo Artikel erfährst du alles über die Vor- und Nachteile der jeweiligen Anbieter.

Kurz: Wise ist in den meisten Fällen günstiger, dafür bietet Azimo Überweisungen zur Bargeldabholung an und unterstützt mehr Länder und Empfänger.

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TransferWise vs Azimo gegenübergestellt

Für einen einfachen Vergleich der beiden Anbieter sind ihre wichtigsten Features nun in einer Tabelle übersichtlich dargestellt.

 

Feature Wise  Azimo
Unterstützte Währungen 53 Währungen Mehr als 60 Währungen
Empfängerländer 80 Länder Über 200 Länder und Regionen
Multiwährungskonto x
Lokale Bankverbindungen zum Empfang von Geld 10 Währungen (EUR, USD, HUF und mehr) x
Echter Wechselkurs ohne Aufschlag x
Debitkarte x
Einzahlungsmethoden Überweisung, Multiwährungskonto, Kreditkarte etc. Banküberweisung, Kreditkarte etc.
Auszahlungsmethoden Bankkonto, mobile Geldbörsen und mehr Bankkonto, Bargeldabholung, Mobile Wallet, Handy aufladen und mehr
Eigene App
Bargeldein- und auszahlung x Bargeldauszahlung
Geschäftskonto

 

Anhand der Tabelle fällt auf, dass Azimo etwas mehr Währungen, aber weitaus mehr Empfängerländer unterstützt als TransferWise. Ein weiterer Unterschied ist auch die Möglichkeit zum Bargeldempfang.

Dafür liegt Wise vorne, wenn es um den Wechselkurs geht, denn hier bekommen Nutzer den echten Devisenmittelkurs ohne Aufschlag. Zudem ist der Erhalt eines Bankkontos mit lokalen Bankverbindungen möglich, sodass viele Währungswechsel entfallen.

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Die wichtigsten Fakten

Wise Azimo
Wechselkurs Devisenmittelkurs Wechselkurs mit Aufschlag
Gebühren Variable, geringe Gebühren Überweisungen ab 2,69 EUR
Geschwindigkeit Fast die Hälfte aller Überweisungen in Echtzeit zugestellt Echtzeit bzw. 1-Stunden Überweisungen für 80 Länder
Kundenservice 24/7 Live-Chat und Kontakt per Mail E-Mail und Chat Support in 7 Sprachen
Sicherheit Durch die FCA reguliert und börsennotiertes Unternehmen Reguliert durch die Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien
Bewertungen (Trustpilot) Trustscore 4,6, Hervorragend, 155.772 Bewertungen Trustscore 4,5, Hervorragend, 57.553 Bewertungen

 

Beim Vergleich der beiden Anbieter erkennt man:

  • Wechselkurs: Wise verwendet bei Überweisungen den echten Wechselkurs, während Azimo hier einen Aufschlag berechnet
  • Gebühren: Beide Anbieter verlangen relativ geringe Gebühren, bei Azimo sind diese bei Einzahlung via Sofortüberweisung oder Debit-/Kreditkarte beachtlich höher als via Banküberweisung
  • Geschwindigkeit: Azimo und auch Wise bieten für viele Transfers die Gutschrift in Echtzeit an, bei Azimo sind zudem Bargeldsendungen schnell zur Auszahlung bereit.
  • Kundenservice: Telefonsupport gibt es bei beiden Anbietern eher sporadisch, dafür gibt es einen Live-Chat und Kontaktmöglichkeiten via E-Mail
  • Sicherheit: Sowohl TransferWise als auch Azimo müssen die strengen Auflagen der FCA erfüllen und unterliegen auch in anderen Ländern den dortigen Finanzaufsichtsbehörden.
  • Bewertungen: Hinsichtlich der Bewertungen hat Wise klar die Nase vorn. Zwar unterscheidet sich der Trustscore nur um 0,1 Punkte, dafür existieren fast dreimal so viele Bewertungen.

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Vor- und Nachteile

Wise Azimo
Vorteile
  • Überweisungen zum fairen Devisenmittelkurs
  • Multiwährungskonto für einfachen internationalen Geldversand in 50 Währungen
  • Transparente und geringe Überweisungsgebühren
  • 40 % aller Überweisungen in Echtzeit und 80 % innerhalb eines Tages
  • Bargeldauszahlungen möglich
  • 1-Stunden-Überweisungen in über 80 Länder unterstützt
  • Geldversand in fast alle Länder dieser Welt in über 60 Währungen
  • Viele verschiedene Auszahlungsmethoden verfügbar
Nachteile
  • Keine Möglichkeit zur Bargeldein- bzw. auszahlung
  • Kein Filialnetz
  • Wechselkurs mit Aufschlag
  • Gebühren erst nach Accounterstellung ersichtlich

Wise vs Azimo: Das Urteil

Wise vs Azimo, wer schneidet besser ab? Das ist abhängig davon, wonach du suchst. Wise ermöglicht dir Überweisungen in 80 Länder und 53 Währungen, während Azimo hier mit über 60 Währungen und 200 Ländern und Regionen weit mehr abdeckt.

Dabei liegt Wise in Sachen Transparenz klar vorn. Zum einen bekommst du bei Wise bei Überweisungen mit Währungswechsel immer den Devisenmittelkurs ohne Aufschlag, Azimo hingegen berechnet einen Aufschlag. Das wirkt sich gerade bei hohen Überweisungssummen stark aus.

Zudem sind die Gebühren für eine Überweisung mit Wise direkt auf der Homepage einsehbar, ohne dass du dafür einen Account erstellen musst. Azimo hingegen versteckt diese Übersicht hinter der Notwendigkeit, sich zu registrieren.

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Ein weiterer Unterschied zwischen beiden sind die Funktionen abseits vom reinen Geldversand via Überweisung. Azimo ermöglicht hier seinen Nutzern auch, Geld zur Barabholung zu verschicken und Wise hat ein Multiwährungskonto, mit dem Geld gehalten, versendet und in 10 Währungen sogar ohne Währungswechsel empfangen werden kann.

Wenn du möglichst günstig und bequem überweisen möchtest, dann ist Wise die bessere Wahl. Falls das Geld jedoch in ein Land gehen soll, dass von TransferWise nicht unterstützt wird, ist auch das Angebot von Azimo nicht schlecht.

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Über Wise und Azimo

Wise, damals noch TransferWise, wurde 2011 von den beiden Freunden Taavet und Kristo gegründet. Sie haben gemerkt, dass internationale Überweisungen kostspielig sind und sich gefragt, ob das nicht auch günstiger geht. Aus dieser Überlegung heraus entstand TransferWise, welches seinen Kunden günstige, schnelle und einfache Überweisungen ermöglicht.

Zehn Jahre später kam dann die Namensänderung von und das „Transfer“ im Namen wurde abgelegt. Hintergrund ist, dass mittlerweile weitaus mehr Funktionen relevant sind für die Kunden, als nur der reine Geldversand. Dank des Multiwährungskontos und der Debitkarte spielen auch Geldempfang, Aufbewahrung und das Ausgeben eine große Rolle.

Wise hat aktuell mehr als 12 Millionen Kunden weltweit und erreicht ein monatliches Volumen an grenzüberschreitenden Überweisungen von über 6,5 Milliarden Euro. Das führt für die Nutzer zu jährlichen Einsparungen an Gebühren von rund 1 Milliarde Euro.

Auch Azimo wurde mit dem Gedanken gegründet, Geld einfacher, schneller und preiswerter zu den Liebsten nach Hause zu schicken. Michael Kent hatte diese Idee im Jahr 2012 und die ersten Kunden sandten noch im gleichen Jahr Geld mit Azimo.

Ende 2013 war Azimo dann in Deutschland verfügbar und im April 2015 europaweit. Heutzutage nutzen mehr als 2 Millionen Menschen den Service von Azimo und können damit Echtzeit- bzw. 1-Stunden-Überweisungen in über 80 Länder durchführen.

Wie funktionieren sie?

Wise und Azimo wollen es ihren Nutzern vereinfachen, internationale Überweisungen zu versenden. Dabei stellen beide Anbieter eine Website sowie mobile App zur Verfügung. Bei Wise kannst du auf der Homepage einen Transfer vorbereiten, indem du das Währungspaar und den Betrag auswählst. Anschließend loggst du dich in dein Konto ein oder erstellst ein neues.

Für eine Überweisung mit Azimo musst du dich erst registrieren bzw. anmelden und kannst dann das Geld versenden. Im eigentlichen Interface ähneln sich beide, so kannst du Empfänger festlegen, sowie Ein- und Auszahlungsmethoden auswählen. Wise erlaubt dir hier, den Überweisungsbetrag auch via Multiwährungskonto zu begleichen.

Um die günstigen Überweisungen zu ermöglichen, nutzen Wise und Azimo das sogenannte Peer-to-Peer-Prinzip. Dabei greifen sie auf ein Netz von lokalen Bankkonten zurück. Eine Auslandsüberweisung verlässt so in der Regel nicht die Landesgrenzen, sondern es finden intern lokale Überweisungen statt. So sind Überweisungen schneller und zu einem niedrigeren Preis möglich.

TransferWise vs Azimo: Gebühren

Hinsichtlich der Gebühren gehen Wise und Azimo leicht unterschiedliche Wege. Wise (ehemals TransferWise) hat bei Überweisungen eine fixe und eine variable Gebühr. Die Fixgebühr beträgt je nach Währung ca. 0,40 – 0,50 EUR und deckt die Kosten für den Geldtransfer ab. 

Die variable Gebühr trägt hingegen die Kosten für den Währungswechsel. Sie ist abhängig davon, welches Währungspaar du wechseln möchtest und mit welcher Einzahlungsmethode du einzahlst. Sie bewegt sich zwischen 0,4 und 1,4 %, liegt bei den gängigen Währungen allerdings eher im unteren Bereich.

Ein wichtiger Punkt im Hinblick auf Kosten ist der Wechselkurs. Wise nutzt bei jeder Überweisung den fairen Devisenmittelkurs, also den Kurs, wie ihn auch Google anzeigt. Hier kommen also keine versteckten Gebühren auf dich zu.

Bei Azimo ist die Gebührenstruktur etwas anders. Bei dem Anbieter kannst du bei einer Überweisung wählen, ob du das Geld via Azimo Economy (Banküberweisung) oder Azimo Now (Debit-/Kreditkarte, Sofortüberweisung, Trustly) senden möchtest. Eine Überweisung mit Azimo Economy hat eine fixe Gebühr, beispielsweise 2,69 EUR beim Versenden von EUR in GBP.

Die Gebühr für Azimo Now Zahlungsmethode ist variabel. Sie setzt sich aus der Fixgebühr für Azimo Economy und 0,3 % des Überweisungsbetrags zusammen. Anders als bei Wise, wo diese Gebühr von dem Geld abgezogen wird, was du überweist, fällt die Gebühr hier zusätzlich an.

Auch beim Wechselkurs enthält Azimo einen Aufschlag von rund 1 %. 

Azimo vs Wise: Was ist günstiger?

Internationale Überweisungen mit einem spezialisierten Anbieter wie Wise oder Azimo sind in der Regel viel günstiger als mit der Hausbank. Hintergrund sind unter anderem das fehlende Filialnetz und dadurch geringere Kosten sowie die Nutzung des Peer-to-Peer-Prinzips, wodurch Auslandsüberweisungen lokal abgewickelt werden können.

Doch wie sieht es bei Azimo vs TransferWise aus, welcher der beiden ist günstiger?

Betrag & Währung Wise Azimo Gewinner?
EUR>1000 USD 939,68 EUR 946,24 EUR Wise
EUR>5000 USD 4696,28 EUR 4720,43 EUR Wise
EUR>1000 GBP 1179,83 EUR 1185,15 EUR Wise
EUR> 5000 GBP 5897,28 EUR 5914,96 EUR  Wise

*Gebühren und Wechselkurse korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 26.05.2022

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Wise vs Azimo: Was ist schneller?

Nach eigenen Angaben sind bei Wise 40 % aller Überweisungen in Echtzeit beim Empfänger und 80 % innerhalb von 24 Stunden gutgeschrieben. Azimo gibt an, dass es Echtzeit- und 1-Stunden-Überweisungen in über 80 Länder unterstützt.

Ein Unterschied ist jedoch, dass bei Wise Überweisungen mit dem eigenen Multiwährungskonto bezahlt werden können. So kannst du mit niedrigen Kosten das Geld für eine Überweisung mit Wise sofort zur Verfügung stellen und musst nicht auf teurere Methoden wie Debit- und Kreditkarten oder Sofortüberweisung zurückgreifen.

Bei Azimo hast du allerdings nur dann Zugriff auf die schnelle Abwicklung der Überweisung, wenn du via Karte, Sofortüberweisung oder Trustly das Geld schickst. Bei Wise sind Echtzeitüberweisungen also günstiger.

Generell hängt die Überweisungsdauer bei Wise und Azimo vor allem davon ab, in welches Land das Geld überwiesen wird. Unterstützt ein Land keine Transfers in Echtzeit oder hat bestimmte Sicherheitsauflagen, so können Überweisungen auch einige Tage dauern.

Sicherheit

Wer mit Geld hantiert, muss auch gewisse Anforderungen der Finanzaufsichtsbehörden erfüllen. So sind Wise und Azimo beispielsweise von der Financial Conduct Authority (FCA) in Großbritannien reguliert, welche die Finanzgeschäfte im Vereinigten Königreich übersieht.

Doch auch in anderen Ländern, in denen die Anbieter tätig sind, werden Sie von verschiedenen Aufsichtsbehörden überwacht. Beispiele für Wise sind die FinCEN in den USA oder die Belgische Nationalbank für Geschäfte in Europa.

Zu den Auflagen gehört mitunter, dass die Accountinhaber ihre Identität nachweisen müssen und bei verdächtigen Transaktionen auch die Herkunft der Gelder geklärt werden muss. Ein großer Bonuspunkt für Wise: Das Unternehmen bietet 2-Faktor-Authentifizierung an, wodurch dein Konto noch sicherer bleibt.

Benutzerfreundlichkeit

  • Account erstellen: Einen Account zu erstellen ist weder bei Wise noch bei Azimo sonderlich schwer, die Menüpunkte dafür sind gut sichtbar auf der Homepage angeordnet. Mit einem Klick auf „Registrieren“ bei Wise oder „Konto erstellen“ bei Azimo wirst du weitergeleitet zur Accounterstellung.

    Der Prozess ist ziemlich selbsterklärend, du gibst Name, E-Mail, Adresse an und gibst ein Passwort ein und kannst das Konto nutzen. Bei Wise ist direkt nach der Registrierung auch noch die Verifizierung via Ausweis/Pass nötig.
  • Überweisung tätigen: Überweisungen können bei Wise direkt auf der Homepage vorbereitet werden oder auch aus dem Dashboard des Kontos heraus. Dabei wählst du einfach das Währungspaar und die Währung, anschließend Empfänger und Zahlungsmethode.

    Bei Azimo ist der Vorgang etwas umständlicher. Hier loggst du dich in dein Konto ein und musst anschließend den Empfänger festlegen. Je nach Empfängerland stehen dir dann verschiedene Währungen zum Senden zur Verfügung.
  • Ein- und Auszahlungsmethoden: Sowohl Azimo als auch Wise bieten viele Einzahlungsmethoden an, von Kreditkarten über Sofortüberweisung hin zur klassischen Banküberweisung. Ausgezahlt wird das Geld dann ebenso auf ein Konto oder eine mobile Geldbörse. Bei Azimo können Nutzer zudem Geld zur Barabholung schicken.
  • Sprachen: Die Website von Wise ist in 15 verschiedenen Sprachen verfügbar, von Englisch und Deutsch hin zu Japanisch und Ungarisch. Bei Azimo stehen immerhin 10 verschiedene Sprachen zur Auswahl, neben Deutsch und Englisch auch Rumänisch oder Chinesisch.
  • Überweisungslimits: Überweisungen bei Wise sind bereits ab 0,01 EUR/USD usw. möglich und aktuell auf 165.000 EUR pro Überweisung begrenzt. Bei Azimo müssen mindestens 10 GBP überwiesen werden und maximal 12.000 GBP bei Auszahlung auf eine Karte und 250.000 GBP Bei SWIFT Überweisungen. Bei normalen Banküberweisungen hängt das Limit von der Empfängerbank ab.

Unterstützte Währungen

Mit Wise kannst du Geld in 53 Währungen in 80 Empfängerländer versenden, Azimo bietet sogar mehr als 60 Währungen und über 200 Länder und Regionen an.

Fazit

Azimo und Wise sind beides gute Alternativen zu Banken. Gerade dann, wenn das Geld via Banküberweisung eingezahlt wird, ist Azimo recht günstig, jedoch fällt bei einem größeren Betrag der Aufschlag auf den Wechselkurs dafür stärker ins Gewicht. Die genauen Preise sind immer erst ersichtlich, nachdem man sich in seinen Account eingeloggt hat.

Bei Wise sind Preise transparent auf der Homepage gezeigt und du erhältst immer den Devisenmittelkurs. In Kombination mit dem Multiwährungskonto und besonders den lokalen Bankverbindungen für 10 Währungen lässt sich so das Maximum aus deinem Geld herausholen.

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FAQ

Ist Wise oder Azimo günstiger?

Bei unserem Test war Wise günstiger. Zwar sind die Fixgebühren für eine Banküberweisung mit Azimo auch bei hohen Beträgen sehr gering (2,69 EUR), doch der Aufschlag auf den Wechselkurs sorgt unterm Strich dafür, dass du weniger Gegenwert für den Geld erhältst.

Ist Azimo oder Wise schneller?

TransferWise und Azimo unterstützen Echtzeitüberweisungen, sodass dein Geld innerhalb von Sekunden oder Minuten beim Empfänger sein kann. Wise gibt an, dass 40 % aller Überweisungen in Echtzeit zugestellt werden, darunter auch solche nach Deutschland, wenn die Empfängerbank Zahlungen in Echtzeit unterstützt. Azimo bietet Echtzeit- und 1-Stunden-Überweisungen für 80+ Länder an.

Wie viele Währungen unterstützen TransferWise und Azimo?

Wise (vormals TransferWise) unterstützt Überweisungen in 53 Währungen und 80 Länder, bei Azimo sind es über 60 Währungen in mehr als 200 Länder und Territorien. 

XE vs Wise: Wer schlägt sich am besten? [2022]

Wise (zuvor TransferWise) und Remitly sind keine traditionellen Banken, sondern international agierende Geldtransferdienstleister. Beide Unternehmen unterscheiden sich in Angebot und Service voneinander. Auf dieser Seite erfährst du mehr über die unterschiedlichen Funktionen und Gebühren. Finde heraus, welcher am besten für dich geeignet ist. 

 

Im Gegensatz zu Wise richtet sich Remitly mit seinem Angebot gezielt an Immigranten. Wise, ehemals unter dem Namen TransferWise bekannt, bietet seinen Kunden hingegen einige Zusatzdienste, wie etwa ein Multiwährungskonto, an. 

 

Kurz gesagt: Wise bietet günstigere und schnellere Überweisungen an, Remitly unterstützt jedoch mehr Empfängerländer und Währungen.

 

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Wise vs Remitly gegenübergestellt

 

Feature Wise Remitly
Verfügbare Währungen 53  75
24 h Überweisungen (50 % der Überweisungen brauchen nur knapp 1 h)
Verfügbare Länder 80 100*
Devisenmittelkurs ohne Aufschlag x
Echtzeit Währungskurse
App Verfügbarkeit für iOS und Google Play
Für Privat- und Geschäftskunden nur für Privatkunden
Multiwährungskonto x
Nutzerrollen für das Konto zuweisen x
Debit-Mastercard x
Eigene Bankverbindung für 10 verschiedene Währungen x

*100 Empfangsländer / 17 Sendeländer

 

Eine Auswertung der Tabelle zeigt, dass Remitly nur für internationale Überweisungen genutzt werden kann. Wise hingegen bietet ein Multiwährungskonto mit verschiedenen Funktionen und ist für Privat- sowie Geschäftskunden gleichermaßen geeignet. 

Die wichtigsten Fakten

 

Wise Remitly
Wechselkurs
Gebühren Geringe Gebühren, die variabel sind*  Variable Gebühren, abhängig von Überweisungssumme und Geschwindigkeit
Geschwindigkeit maximal bis zu 3 Werktage, wobei die meisten Überweisungen in 50 % aller Fälle in weniger als 1 Stunde beim Empfänger ankommen 0 bis 5 Werktage
Kundenservice Die Mitarbeiter stehen dir per Chat und E-mail zur Verfügung Kundenservice ist per Mail, Telefon und Chat erreichbar in Englisch, Französisch und Spanisch
Sicherheit Die FCA und andere Behörden überwachen den ein- und ausgehenden Zahlungsverkehr Reguliert durch verschiedene internationale Finanzaufsichtsbehörden (beispielsweise durch die Central Bank of Ireland)
Bewertungen (Trustpilot)

154.402 Bewertungen mit der Note Hervorragend, 

Trustscore 4,6 

Trustscore 4,1, Gut, 35.017 Bewertungen

 

    • Wechselkurs: Wise nutzt den echten Devisenmittelkurs ohne Aufschlag und zeigt diesen direkt auf der Homepage an. Bei Remitly ist diese Funktion nur in der App verfügbar und steht somit lediglich registrierten Nutzern zur Verfügung. Zudem verwendet Remitly einen Wechselkurs mit Aufschlag.
    • Gebühren: Die Gebühren bei Wise sind flexibel und variieren pro Überweisung. Bei Remitly sind die Kosten abhängig von der Überweisungssumme und der gewählten Zustellgeschwindigkeit. Hier stehen die beiden Optionen  „Economy“ (langsamer) und  „Express“ (schnell) zur Verfügung.
    • Kundenservice: der Kundenservice ist bei beiden Finanzdiensten per Mail und Chat erreichbar. Bei Remitly sprechen die Mitarbeiter nur die Sprachen Englisch, Spanisch und Französisch.
  • Sicherheit:  Wise und Remitly unterliegen beide der Regulierung unterschiedlicher internationaler Finanzaufsichtsbehörden. Zumindest dort, wo es das jeweilige Ländergesetz vorschreibt. In Großbritannien z. B. übernimmt die FCA diese Aufgabe, in Irland ist es die Central Bank of Ireland. 
  • Bewertungen: Hier zeigt sich, dass Wise mit einem Score von 4,6 eindeutig die Nase vorn hat. Remitly erreicht hier lediglich 4,1

 

Vorteile und Nachteile

 

Wise Remitly
Vorteile
  • Transparente und einfache Abwicklung
  • Echtzeit Wechselkurse
  • Schneller Geldtransfer
  • Multiwährungskonto mit lokalen Bankverbindungen für 10 Währungen (EUR, USD, GBP etc.)
  • 1 Kostenfreie Auslandsüberweisung für Neukunden
  • Geschwindigkeit des Geldtransfers kann selbst gewählt werden
  • Kundenservice ist auch per Telefon erreichbar
Nachteile
  • Gebühren sind abhängig vom Empfängerland
  • Ein- und Auszahlung von Bargeld ist nicht möglich
  • Gebühren und Wechselkurse werden nicht transparent dargestellt
  • nur für Privatkunden geeignet

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Wise vs Remitly: Das Urteil

Mit den beiden Finanzdienstleistern kannst du bei internationalen Geldüberweisungen jede Menge Gebühren einsparen. Wise, ehemals TransferWise, nutzt den Devisenmittelkurs ohne Aufschlag und dieser kann auch ohne Einloggen in den Account eingesehen werden. 

 

Bei Remitly ist diese Option in der App versteckt, welche nur registrierten Nutzern zur Verfügung stellt. Das erhöht die Sicherheit, macht es aber Interessierten schwer, sich einen ersten Überblick über den Anbieter zu verschaffen oder aber direkt vor der Überweisung miteinander zu vergleichen. Zudem berechnet Remitly einen Aufschlag auf den Wechselkurs.

 

Im Bezug auf Geschwindigkeit hat Wise ebenfalls die Nase vorn: Etwa 40 % der getätigten Überweisungen sind in Echtzeit auf dem Empfängerkonto. Bei Remitly stehen den Nutzern zwei verschiedene Optionen für den Geldtransfer zur Verfügung. Diese unterscheiden sich im Preis und Überweisungsgeschwindigkeit. Bei der Express-Option kannst du eine Debitkarte verwenden, mit welcher das Geld innerhalb von Minuten beim Zusteller ist. Ansonsten solltest du 3 – 5 Werktage bis zum Überweisungseingang einplanen. 

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Über Wise und Remitly

Wise wurde im Jahr 2011 unter dem Namen „TransferWise“ in Großbritannien gegründet. Weit über 12.000.000 Kunden weltweit nutzen den Service und tätigen monatliche Überweisungen in Höhe von etwa 6,5 Milliarden Euro. 53 Währungen und 80 Länder werden vom Finanzdienstleister unterstützt. 

Die Gebühren pro Transfer variieren und sind abhängig vom Empfängerland. Als zusätzlichen Service bietet Wise seinen Privat- und Geschäftskunden ein Multiwährungskonto mit eigenen Bankdaten an. Für dieses Konto fallen keine Gebühren an und du hast die Möglichkeit, in einigen Ländern mit einer eigenen Kontonummer zu agieren. Wenn du beispielsweise Inhaber eines Onlineshops bist, hast du damit die Möglichkeit, deinen Kunden in Rumänien eine nationale Kontonummer zur Bezahlung zur Verfügung zu stellen. Das minimiert Kosten und spart Zeit.

Remitly wurde 2011 von Matthew Oppenheimer, Shivaas Gulati und Josh Hug gegründet, und lief damals noch unter dem Namen BeamIt Mobile. Seit 2021 ist es ein börsennotiertes Unternehmen. Der europäische Sitz des Anbieters ist in Irland registriert und unterliegt dort der Regulierung durch die Central Bank of Ireland. Weltweit nutzen über 5 Millionen Kunden den Finanztransferservice des Unternehmens und versenden Geld an ihre Familien und Bekannten. Mit diesem Angebot richtet sich Remitly seinen eigenen Worten nach gezielt an Immigranten und gibt ihnen Gelegenheit, Geld zu günstigen Konditionen an ihre Angehörigen in der Heimat zu schicken. 

Wie funktionieren sie?

Wise und Remitly funktionieren beide auf dieselbe Weise: Du zahlst Geld auf deinen Account mittels Debit- bzw. Kreditkarte oder per Banküberweisung ein. Bei Wise kannst du auch direkt mit dem Guthaben aus deinem Multiwährungskonto arbeiten. Direkt nach Geldeingang gibst du die Daten des Geldempfängers ein und schickst ihm den gewünschten Betrag. 

Das Geld verlässt bei beiden Anbietern nur selten das Land, sondern es wird innerhalb des Kundennetzwerks ermittelt, ob eine vergleichbare Summe im Empfängerland ebenfalls überwiesen wurde. Dieser Betrag wird dem Empfänger, in seiner Währung, dann gutgeschrieben. 

Kurz gesagt: Du schickst zum Beispiel einem Bekannten in Ungarn Geld. Dieser Betrag fließt auf ein internes, deutsches Konto von Remitly. In Ungarn wird dem Empfänger die Summe von einem ungarischen Remitly-Konto ausbezahlt. Durch dieses Verfahren erfolgt kein echter Währungstausch, sodass keine horrenden Wechselsummen, wie du es vermutlich von traditionellen Banken her kennst, anfallen. 

Das Geld wird dabei durch das sogenannte Safeguarding geschützt. Konkret bedeutet dies, dass die Kundengelder auf separaten Konten bei ausgewählten internationalen Banken aufbewahrt werden und im Falle einer drohenden Insolvenz vor dem Zugriff von Gläubigern sicher sind.

Wise vs Remitly: Gebühren

Wise ist transparent und fair in seiner Abrechnung, welche prozentual abhängig von der Währung und dem Empfängerland sind. Etwa 0,4 deiner Überweisungssumme betragen die Transferkosten. Du kannst die Kosten noch einmal erheblich reduzieren, wenn du die Debitkarte von Wise, anstelle einer Überweisung für den Währungswechsel, nutzt. Die Debitkarte ist eine Kreditkarte, welche auf Guthabenbasis geführt wird und nicht überzogen werden kann. 

Remitly selbst bietet zwei unterschiedliche Arten der Überweisung, Express und Economy, für den Geldtransfer an. Die erste erwähnte Variante ist schnell, was sich aber auch im Preis bemerkbar macht. Zusätzlich spielt auch die Überweisungssumme eine Rolle. Wie hoch die Gebühren genau sind, können nur eingeloggte Kunden in der App in Erfahrung bringen. 

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Wise vs Remitly: Was ist günstiger? 

Ein Vergleich der beiden Anbieter ist nicht direkt möglich, da Remitly den Wechselkurs nur in der App anzeigt, nicht auf der Webseite. Du musst dich registrieren und einloggen, um diese Informationen zu sehen.

Wise Remitly Gewinner
EUR>1000 USD 934,54 EUR 925,93 EUR Remitly
EUR>5000 USD 4670,53 EUR 4733,33 EUR Wise
EUR>1000 AUD 671,73 EUR 680,27 EUR Remitly
EUR> 5000 AUD 3356,86 EUR 3401,36 EUR Wise

*Gebühren und Wechselkurse korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 30.05.2022

**Remitly bietet den ersten Transfer gebührenfrei an und gibt einen besseren “Werbewechselkurs” bis zu 1000 EUR Überweisungssumme

Wise vs Remitly: Was ist schneller?

Wise stellt 40 % der ausgehenden Überweisungen in Echtzeit zu, der Rest ist meist innerhalb eines Tages beim Empfänger. Auch, wenn dieser im Ausland sitzt. Remitly schreibt auf seiner Website, dass Überweisungen zu Debitkarten nur wenige Minuten brauchen. Ansonsten dauert hier der Geldtransfer bis zu 5 Werktage.

Sicherheit

Die Finanzgeschäfte beider Dienstleister unterliegen in vielen Ländern der Regulierung von Finanzaufsichtsbehörden. In Großbritannien übernimmt diese Aufgabe beispielsweise die Fincancial Conduct Authority, kurz FCA. Remitly selbst gibt an, dass es beim U.S. Dept. of Treasury als Money Services Business registriert und in anderen US-Bundesstaaten als Geldübermittler lizenziert ist. Nur dort, wo kein Gesetz die behördliche Aufsicht von Finanzgeschäften fordert, agiert das Unternehmen ohne Geldsenderlizenz. 

Wise und auch Remitly setzen beim Login in das persönliche Kundenkonto die 2-Faktor-Authentifizierung. Diese Sicherheitsfunktion ist direkt mit deinem Smartphone gekoppelt und soll den Zugriff Dritter auf deinen Account und deine sensiblen Daten erschweren. 

Benutzerfreundlichkeit

    • Account erstellen:. Beide Dienstleister unterliegen in Europa strengen Regularien und sind verpflichtet, bei der Registrierung die Identität ihrer Kunden zu überprüfen. Der Identitätsnachweis erfolgt vor der ersten Überweisung in Form von zwei Primärdokumenten, welche ein persönliches Foto, die Anschrift oder zumindest das Geburtsdatum enthalten. Geeignet dafür sind beispielsweise Reisepass, Visum oder Aufenthaltsberechtigung. Zusätzlich verlangt Remitly noch einen Führerschein oder Personalausweis. Der Anbieter behält sich vor, auch Bank- oder Kreditkartenauszüge als Sekundärdokument anzufordern. Auch Wise fordert diese Daten zur Überprüfung der Kundenidentität an.
    • Überweisung tätigen: Bei Wise kannst du wahlweise das Guthaben deines Multiwährungskontos verwenden oder aber du transferiert das Geld per Kredit- oder Debitkarte bzw. Banküberweisung zu deinem Account. Bei Remitly ist es ähnlich, nur dass du hier zusätzlich per Klarna zahlen kannst und der Dienstleister kein Multiwährungskonto anbietet. 
    • Ein- und Auszahlmethoden: Wise bietet nur mobile und Online-Zahlungen an, welche per Karte oder Banküberweisung transferiert werden. Bei Remitly kannst du neben der klassischen Überweisung via Bankkonto auch mit einer Debit- oder Kreditkarte bezahlen. Abhängig von deinem Wohnort bzw. Land, stehen dir bei diesem Anbieter auch weitere Zahlmöglichkeiten zur Verfügung, wie beispielsweise Klarna in Österreich und Deutschland, iDEAL in den Niederlande oder Passbook in den USA. Bei den Zustelloptionen ist es ebenfalls abhängig, wo der Geldempfänger wohnt. Remitly bietet die Möglichkeit, die Summer per mobile Geldbörse, Zustellung an Privatadressen, Banküberweisung und Abholung von Bargeld zuzustellen.
    • Sprachen: Die Website von Wise ist in 15 verschiedenen Sprachen verfügbar. Bei Remitly sind es 14 Sprachen. 
  • Überweisungslimits: Das Limit ist bei Wise abhängig vom Empfängerland. In lizenzierten Bundesstaaten beispielsweise sind es 1 Million USD pro Überweisung. Bei anderen Empfängerkonten gilt ein Limit von 50 000 USD (oder das entsprechende Währungs-Äquivalent) pro Transfer. Auch bei Remitly gibt es Überweisungslimits, welche nach entsprechender Legitimierung angehoben werden können. Die genaue Summe können nur registrierte Nutzer in der App erfahren.

Unterstützte Währungen

Wise unterstützt aktuell 53 Währungen in 80 Ländern. Bei Remitly sind Überweisungen aus 17 verschiedenen Ländern in 75 Währungen zu etwa 100 Empfängerländern möglich. Die Angabe ist mit Vorsicht zu genießen, denn jedes Land kann zusätzlich den Transfer in bestimmte Regionen untersagen oder aber das Geldlimit dorthin selbst festlegen. Auf diese Dinge haben die Finanzdienstleister keinen Einfluss.  

Fazit

Auf den ersten Blick zeigt sich, dass Wise nicht nur ein Überweisungsdienst ist, sondern auch durch viele andere Zusatzdienste, wie etwa das Multiwährungskonto mit den eigenen Bankdaten, punkten kann. Das erleichtert den ein- und ausgehenden Zahlungsverkehr in ausgewählten Ländern und senkt die Kosten für Geldempfänger und -sender. 

Aktuelle Devisenkurse und die Überweisungsgebühr, welche fällig wäre, sind bei Wise auf einen Blick ersichtlich. Nicht nur für registriere Nutzer. Das ist transparent und erleichtert den Vergleich mit anderen Anbietern.

Die Dienstleistung von Remitly ist puristisch gehalten und beschränkt sich auf den internationalen Geldtransfer. Informationen über Gebühren und Überweisungslimits finden sich nicht auf der Website, sondern nur in der App. 

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FAQ

Ist Wise oder Remitly günstiger?

Wise arbeitet mit variablen Gebühren, deren Höhe vom Empfängerland und der Summe abhängig ist. Auch die Kosten von Remitly variieren, je nach Empfängerland und gewählter Überweisungsoption. Wie hoch die Kosten bei Remitly sind, lässt sich nach dem Einloggen nur in der App in Erfahrung bringen. Somit erscheint Wise günstiger und ist definitiv transparenter.

Ist Wise oder Remitly schneller?

Überweisungen sind in 40 % aller Fälle in Echtzeit auf dem Konto des Empfängers. Wer bei Remitly nicht die Express-Option wählt, was mit höheren Gebühren verbunden ist, wartet bis zu 5 Tage auf Geldzustellung. 

Wie viele Währungen unterstützen Wise und Remitly? 

Wise unterstützt aktuell 53 unterschiedliche Währungen, bei Remitly sind es 75. 

 

Wise vs CurrencyFair: Wer Schlägt Sich am Besten?

Western Union und WorldRemit sind namhafte Anbieter für internationale Geldtransfers. Mit den beiden Diensten sparst du nicht nur Zeit bei der Überweisung, sondern auch Geld. Die Unternehmen sind keine traditionellen Banken, was den Währungstausch vereinfacht und erheblich günstiger macht.

Doch in welchen Punkten unterscheiden sich Western Union und WorldRemit? Welcher Dienstleister ist besser für deine Zwecke geeignet? In diesem Artikel erfährst du mehr über die Angebote und Unterschiede der Finanzdienstleister.

Eines vorweg: Western Union ist weltweit vertreten und bietet dir die Möglichkeit, Geld an einem der zahlreichen Standorte bar einzuzahlen und auch als Bargeld auszahlen zu lassen. WorldRemit hingegen ist dafür geeignet, wenn du häufig in eine vom Anbieter unterstützte Währung verschickst und Gebühren sparen möchtest. 

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Western Union vs WorldRemit gegenübergestellt

 

Feature Western Union WorldRemit
Verfügbare Währungen 130 70
24 h Überweisungen
Verfügbare Länder 200 Länder und Regionen 130
Wechselkurs ohne Aufschlag x x
Echtzeit Währungskurse
App Verfügbarkeit für iOS und Google Play
Für Privat- und Geschäftskunden x* x
Auszahlungsmethoden  Bargeldabholung, Überweisung, Mobiltelefon Bargeldabholung, Überweisung, Hauszustellung, Handy-Guthaben
Einzahlmethode  Banküberweisung, Kredit- oder Debitkarte, Bareinzahlung und mehr

Debit- oder Kreditkarte, 

Banküberweisung, Sofortüberweisung und mehr 

*Unternehmen haben die Möglichkeit, Vertriebspartner von Western Union zu werden und auf diese Weise ihren Kunden zu ermöglichen, Geld weltweit zu transferieren.

Im Vergleich zu WorldRemit ist Western Union in mehr Ländern verfügbar und du kannst dein Geld in wesentlich mehr Währungen wechseln. Dafür hast du bei WorldRemit mehr Optionen, um das Geld zu deinem Account zu überweisen. 

Die wichtigsten Fakten

Western Union WorldRemit
Wechselkurs Wechselkurs mit Aufschlag Wechselkurs mit Aufschlag
Gebühren Variable Gebühren* Variable Gebühren
Geschwindigkeit Echtzeit bis 5 Werktage, abhängig vom Empfängerland und Auszahlungsweg 95 % der Überweisungen sind innerhalb von Minuten beim Empfänger, bei Banküberweisungen dauert es länger
Kundenservice
  • Telefon
  • Live am Standort
  • Post
  • Über die App
  • Über Social Media
  • Chat
  • Telefon
Sicherheit Reguliert durch verschiedene internationale Finanzaufsichtsbehörden Unterschiedliche Finanzaufsichtsbehörden regulieren den Finanzverkehr
Bewertungen (Trustpilot) Trustscore 3,9; Gut; 27.623 Bewertungen Trustscore 4,1; Gut; 60.419 Bewertungen

*Transfergebühren variieren und sind abhängig vom Empfängerland, Zahlungsweg und Zahlungsoption.

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Zusammenfassung:

  • Wechselkurs: Western Union und WorldRemit zeigen beide den Devisenkurs in Echtzeit an, nutzen diesen aber nicht und verdienen durch Auf- bzw. Abschläge auf den Wechselkurs.
  • Gebühren: Bei beiden Dienstleistern variieren die Gebühren, wobei Western Union zusätzlich Transfergebühren berechnet. Abhängig vom Überweisungsweg.
  • Geschwindigkeit: WorldRemit gibt an, dass 95 % der Überweisungen innerhalb von Minuten ankommen. Auch Western Union kann hier mithalten, allerdings ist es bei beiden Dienstleistern zusätzlich abhängig von Ein- und Auszahlweg sowie dem Empfängerland.
  • Kundenservice: Western Union ist via Telefon, live am Standort, per Post, über die App oder Social Media erreichbar. WorldRemit nur per Chat oder Telefon, via E-Mail können nur Dokumente wie Ausweisscan gesendet werden. Dafür steht Interessierten eine ausgiebige FAQ auf der Webseite zur Verfügung.
  • Sicherheit: Beide Unternehmen werden unterschiedlichen Finanzaufsichtsbehörden reguliert. 
  • Bewertungen: Beim Trustscore liegt WorldRemit mit einem Score von 4,1 und 60.419 Stimmen eindeutig vorn. Western Union hat hier lediglich einen Score von 3,9 und 27.623 Bewertungen. 

Vorteile und Nachteile

Western Union WorldRemit
Vorteile
  • Weltweit sind weit über 100.000 Standorte verfügbar
  • Leichte Navigation über die mobile App
  • Überweisungen in Echtzeit
  • Überweisungen in Echtzeit möglich
  • Leichte Bedienung über eigene App
  • Geld kann an Hausanschriften geschickt werden
Nachteile
  • Gebühren sind abhängig vom Empfängerland und dem Zahlungsweg
  • Überweisungen können bis zu 5 Bankwerktage dauern
  • Wechselkurs mit Aufschlag
  • Gebühren und Wechselkurse werden nicht transparent dargestellt
  • nur für Privatkunden geeignet
  • Wechselkurs mit Aufschlag

Western Union vs WorldRemit: Das Urteil

Mit beiden Unternehmen kannst du bei der Überweisung ins Ausland eine Menge Wechselgebühr sparen. Die Kosten, welche Western Union und WorldRemit für diese Dienstleistung berechnen, ist variabel und abhängig davon, wohin und wie viel Geld du überweist. Gleiches gilt für die Transfergeschwindigkeit. Bei beiden Anbietern kann das Geld innerhalb von Minuten beim Empfänger sein, allerdings ist es nicht ungewöhnlich, gerade bei Western Union, dass die Transaktion bis zu 5 Bankwerktage dauert.

Western Union ist nahezu weltweit mit 130 Währungen verfügbar, bei WorldRemit sind es lediglich 70. Beide unterliegen der Aufsicht verschiedener behördlichen Regulierungsstellen. Bei den Bewertungen bei Trustpilot hat WorldRemit mit einem Trustscore von 4,1 eindeutig die Nase vorn. Western Union kommt lediglich auf 3,9.

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Über Western Union und WorldRemit

Der digitale Zahlungsdienst WorldRemit wurde im Jahr 2010 von Ismail Ahmed, Richard Igoe und Catherine Weine in Großbritannien gegründet. Weit über 4 Millionen Kunden auf der ganzen Welt nehmen den Dienst regelmäßig in Anspruch. Seit dem 11.3.2018 ist das Unternehmen durch das belgische Gesetz der NBB (niederländische Nationalbank) über Zahlungsinstitute zugelassen und unterliegt deren Regulierung. 

Western Union hingegen ist der älteste Geldtransferdienstleister auf dem Markt. Gegründet wurde es 1851 in Rochester, USA und gehörte im Jahr 1884 mit zu den ersten teilnehmenden Firmen beim Börsenindex Dow Jones. 2016 besaß der Anbieter 550.000 Vertriebsstandorte weltweit. Im selben Jahr wurden etwa 268.000.000 Transaktionen mit einem Volumen von 80 Milliarden USD gemacht. 

Wie funktionieren sie?

Die Funktionsweise bei den Geldüberweisungsdiensten ist bei beiden Anbietern ähnlich. Du bezahlst den gewünschten Betrag inklusive der Gebühr. Diese Summe wird auf ein Konto des Unternehmens überwiesen, welches sich in der Regel in deinem Land befindet. Der Betrag wird im Empfängerland entweder vom dort befindlichen Unternehmenskonto oder aber einem Standort des Dienstleisters bereitgestellt. 

Die Auszahlung ist abhängig davon, welche Arten der Anbieter zur Verfügung stellt und welche du bei der Überweisung angegeben hast. Bei Western Union beispielsweise kann das Geld an einem WU Standort in bar abgeholt werden. WorldRemit bietet die Möglichkeit, Bargeld an eine Hausanschrift zu schicken oder aber direkt an den Geldempfänger zu überweisen. 

Western Union vs WorldRemit: Gebühren

Die Transfergebühr bei Western Union variiert und ist abhängig von verschiedenen Faktoren. So beginnt die Gebühr für eine Überweisung bei 1,90 EUR und sie hängt ab vom Empfängerland und wie der Geldempfänger die Summe erhält. Zusätzlich verdient das Unternehmen auch an den Wechselkursen. Bei WorldRemit gibt es keine Transfergebühren. Jedoch verbergen sich die Unkosten im Devisenkurs selbst. 

Der Dienstleister gibt an, dass er im Durchschnitt 22 % günstiger als seine Mitbewerber, darunter auch Western Union, sei. Ein Vergleich lohnt sich definitiv. Bei beiden Anbietern hast du die Möglichkeit, vorab den Wechselkurs einzusehen.

Nachfolgend siehst du, wie viel Geld du bei den jeweiligen Anbietern überweisen musst, um auf einen bestimmten Betrag in USD oder GBP zu kommen. Dabei wird das Geld per Überweisung ein- und ausgezahlt.

Western Union WorldRemit Winner?
EUR>1000 USD 951,21 EUR 947,65 EUR WorldRemit
EUR>5000 USD 4756,03 EUR 4738,23 EUR WorldRemit
EUR>1000 GBP 1191,02 EUR 1185,47 EUR WorldRemit
EUR> 5000 GBP 5955,10 EUR 5927.33 EUR WorldRemit

*Gebühren und Wechselkurse korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 25.05.2022

Ein Blick auf die Liste zeigt, dass in jedem Fall WorldRemit vorne liegt und durch bessere Devisenkurse punkten kann. 

 

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Western Union vs WorldRemit: Was ist schneller?

WorldRemit gibt an, dass die durchgeführten Überweisungen meist innerhalb weniger Minuten beim Geldempfänger sind. Das ist abhängig von der Art der Überweisung und dem ausgewähltem Land. Bargeldabholungen und die Aufladung von Handy-Guthaben stehen größtenteils sofort zur Verfügung. Ähnlich ist es bei Western Union. Ein Transfer nach Costa Rica beispielsweise kann innerhalb weniger Minuten abgeschlossen sein, nach China hingegen verzögert sich die Überweisung bis zu 5 Bankwerktage. 

Sicherheit

In den Ländern, wo es gesetzlich vorgeschrieben ist, überwachen verschiedene Finanzaufsichtsbehörden den ein- und ausgehenden Geldverkehr von Western Union und WorldRemit. WorldRemit zum Beispiel ist in Belgien per Gesetz als Zahlungsinstitut dort zugelassen und wird von der niederländischen Nationalbank (NBB) reguliert. 

Unabhängig davon setzt Western Union auf Betrugsprävention. Speziell für diesen Zweck kannst du auf der Webseite des Anbieters eine eigene Seite mit Tipps und Kontaktstellen finden. Der Dienstleister geriet in jüngster Vergangenheit durch zahlreiche Betrugsfälle in Verruf. Meist in Verbindung mit Bargeldabhebungen, wo die überwiesene Summe mit gefälschten Papieren bei einem WU-Standort abgeholt wurde.

Benutzerfreundlichkeit

  • Account erstellen: Beide Anbieter sind finanziell regulierte Unternehmen und deswegen verpflichtet, alle Kunden zu verifizieren. Bei WorldRemit ist die Verifizierung direkt nach der Anmeldung erforderlich, überwiegend reicht dazu der Scan eines amtlichen Ausweises und zur Adressprüfung ein Adressdokument (wie etwa Rechnung eines Versorgungsdienstleisters, Führerschein, Bankauszug). Abhängig vom Betrag und dem Senderland kann WR weitere Dokumente bei Bedarf anfordern.

    Bei Western Union musst du deine Identität erst bestätigen, wenn du eine Überweisung um 1000 EUR oder mehr tätigen willst. Du kannst wahlweise einen Lichtbildausweis hochladen oder aber deine Identität per Video-Chat verifizieren lassen. Bei beiden Dienstleistern ist das Postident-Verfahren nicht erforderlich.

    Die Registrierung des Accounts erfolgt bei Western Union und WorldRemit einfach über die Webseite. Der Dienst beider Unternehmen lässt sich problemlos auch über die jeweilige App in Anspruch nehmen. Diese Anwendungen stehen Nutzern von Android und iOS gleichermaßen zur Verfügung.

 

  • Überweisung tätigen: Für diesen Zweck hast du, abhängig vom Anbieter, unterschiedliche Möglichkeiten zur Auswahl. Bei Western Union kannst du per Banküberweisung, Kredit- bzw. Debitkarte, Bareinzahlung am Standort, Klarna oder aber Apple Pay Geld auf deinen WU-Account laden und von dort aus direkt weiter zum Geldempfänger transferieren. Zur Auszahlungsmethode stehen dir bzw. dem Empfänger Bargeldabholung, Buchung aufs Handy oder aber Überweisung zur Verfügung.
  • Ein- und Auszahlmethoden: Bei WorldRemit sieht der Vorgang ähnlich aus, allerdings unterstützt das Unternehmen mehr Optionen für die Einzahlung, wie  Interac, iDeal, Trustly und Poli. Auf Wunsch wird dem Geldempfänger die Summe direkt an seine Anschrift oder als Handy-Guthaben zugestellt. Diese Möglichkeiten bietet WU nicht.
  • Sprachen: Die Webseite von Western Union ist in Deutsch und Englisch verfügbar. Bei WorldRemit sind es die Sprachen Dänisch, Deutsch, Englisch, Spanisch, Französisch und Niederländisch.
  • Überweisungslimits: Das Limit bei Western Union beträgt pro Überweisung 50.000 EUR. Diese kann allerdings erst nach erfolgreicher Verifizierung der Identität ausgeführt werden. WorldRemit verfügt ebenfalls über ein Transaktionslimit, welches allgemein 40.000 EUR für 24 Stunden beträgt. Abhängig von der gewählten Währung und Überweisungsmethode. 

Unterstützte Währungen

Bei Western Union stehen dir 130 Währungen und 200 Länder und Regionen zur Verfügung. WorldRemit selbst hat 70 Währungen und 130 Länder zu bieten. 

Fazit

Western Union und WorldRemit sind Geldtransferdienstleister, welche beide verschiedene Optionen zum Senden und Empfang von Geld anbieten. Zusätzlich verfügen beide über ein großes, globales Netzwerk von Bargeldabholstellen auf der ganzen Welt. Western Union geht hier noch einen Schritt weiter und erlaubt an seinen Standorten auch die Einzahlung von Bargeld. 

Die beiden Finanzunternehmen werden dort, wo es das jeweilige Länderrecht verlangt, von verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden überwacht und reguliert. Aus diesem Grund ist auch eine Verifizierung der eigenen Identität erforderlich. Bei WU ist dies der Fall, sobald die Überweisung über 1000 EUR beträgt. 

Beim Thema Schnelligkeit ähneln sich beide Dienstleister ebenfalls. Das Aufladen von Handy-Guthaben erfolgt bei WorldRemit fast in Echtzeit. An einigen Standorten von Western Union steht der überwiesene Betrag sofort zur Barauszahlung zur Verfügung, teilweise kann sich der Empfang aber auch um einige Werktage verzögern. 

In Sachen Gebühren hat WorldRemit im direkten Vergleich die Nase vorn. Denn Western Union verdient nicht nur an den Wechselkursen, sondern erhebt zusätzliche Transfergebühren. Diese sind von verschiedenen Faktoren abhängig und variieren. Bei der Auswertung des TrustScores zeigt sich, dass viele Kunden eher WorldRemit vertrauen. Wobei WU der älteste Geldtransferdienstleister auf dem Markt ist. 

Western Union bietet mehr Länder und Währungen. Wenn du nicht darauf angewiesen bist, solltest du vor dem Transfer vergleichen und den günstigeren Anbieter für deine Transaktion wählen.

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FAQ

Ist Western Union oder WorldRemit günstiger?

Beide Anbieter verdienen an den Wechselkursen mit. Zusätzlich verlangt Western Union eine Transfergebühr, welche abhängig von der gewählten Ein- und Auszahlung ist. Wie hoch die jeweilige Überweisungssumme unterm Strich kostet, kannst du vor der Transaktion in Erfahrung bringen. Unterm Strich hat sich im direkten Vergleich gezeigt, dass WorldRemit günstiger ist als Western Union. 

Ist Western Union oder WorldRemit schneller?

Beim Thema Geschwindigkeit ähneln sich beide Finanzdienstleister. Verschiedene Faktoren spielen eine Rolle, wie schnell die überwiesene Summe beim Geldempfänger ist, beispielsweise das Empfängerland und der gewählte Einzahlungs- bzw. Auszahlungsweg. Bei der Bargeldabholung steht das Geld meist innerhalb von Minuten zur Abholung bereit. Dies gilt für Western Union und WorldRemit gleichermaßen. 

Wie viele Währungen unterstützen Western Union und WorldRemit? 

Western Union unterstützt 130 Währungen in 200 Ländern und Territorien, bei WorldRemit sind es 70 Währungen, welche du in 130 Länder weltweit transferieren kannst.

Wise vs CurrencyFair

Wise (ehemals TransferWise) und CurrencyFair sind keine Banken, sondern Peer-to-Peer Dienstleister im internationalen Geldtransfer-Sektor. Doch worin liegen die Unterschiede der beiden Plattformen? Hier erfährst du alle relevanten Informationen und erhältst auf einen Blick eine Übersicht über die unterschiedlichen Gebühren und Funktionen. So findest du schnell heraus, welcher der beiden Geldtransfer-Dienstleister für dein Vorhaben geeignet ist. 

Vorab: Während du bei Wise immer sofort den Devisenmittelkurs ohne Aufschlag nutzen kannst, hast du bei CurrencyFair die Möglichkeit, auf den passenden Wechselkurs zu warten.

Wise vs CurrencyFair gegenübergestellt

Feature Wise CurrencyFair
Verfügbare Währungen 53  22
24 h Überweisungen (50 % der Überweisungen brauchen nur knapp 1 h)
Verfügbare Länder 80 150
Geldwechsel im Peer-to-Peer Marktplatz x
Echtzeit Währungskurse
App Verfügbarkeit für iOS und Google Play
Live-Währungsrechner
Für Privat- und Geschäftskunden
Multiwährungskonto x
Nutzerrollen für das Konto zuweisen
Debit-Mastercard x
Eigene Bankverbindung für 10 verschiedene Währungen x

Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Wise mehr als das Doppelte an internationalen Währungen unterstützt. Dafür aber punktet CurrencyFair in den verfügbaren Ländern, in welche du Geld überweisen kannst. Beide Plattformen sind für Privat- und Geschäftskunden geeignet. 

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Die wichtigsten Fakten

Wise CurrencyFair
Wechselkurs Devisenmittelkurs Wechselkurs abhängig von verfügbaren Angeboten
Gebühren Variable, geringe Gebühren*  3 € pro Überweisung
Geschwindigkeit 40 % Echtzeit, 80 % am nächsten Tag 0 bis 3 Werktage
Kundenservice Kundenservice ist per Chat und Mail erreichbar
  • Supportcenter
  • mehrsprachiger Kundenservice
  • Kontakt per Telefon, Chat und Mail möglich
Sicherheit Reguliert durch die FCA und börsennotiertes Unternehmen an der Londoner Börse Reguliert durch die FCA und von der Central Bank of Ireland innerhalb der EU zugelassen
Bewertungen (Trustpilot) Trustscore 4,6, Hervorragend, 154.402 Bewertungen Trustscore 4,6, Hervorragend, 5.695 Bewertungen

*Die Gebühren bei Wise sind abhängig vom gewählten Betrag, der Zahlungsmethode und der von dir gewünschten Zielwährung. Genaueres kannst du im Währungsrechner der Anbieters vorab in Erfahrung bringen.

  • Wechselkurs: Wise und CurrencyFair zeigen den Devisenkurs in Echtzeit an, wobei Wise den tatsächlichen Wechselkurs nutzt.  
  • Gebühren: bei Wise sind die Gebühren variabel und flexibel pro Überweisung. CurrencyFair verlangt eine Pauschale von 3 € pro Transaktion.
  • Geschwindigkeit: abhängig vom Empfängerland ist das Geld bei Wise oft das Geld in Echtzeit auf dem Empfängerkonto. Bei CurrencyFair dauert es ca. 1 Werktag.
  • Kundenservice: Wise und CurrencyFair sind per E-Mail und via Chat gut erreichbar, CurrencyFair zusätzlich per Telefon
  • Sicherheit: beide Anbieter unterliegen strengen Regularien und werden von verschiedenen Finanzaufsichtsbehörden national und international überwacht. 
  • Bewertungen: Wise und CurrencyFair besitzen beide bei TrustPilot einen Score von 4,6, Hervorragend.

 

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Vor- und Nachteile

Wise CurrencyFair
Vorteile
  • Unkomplizierte und transparente Abwicklung
  • Tagesaktuelle Währungskurse
  • Schneller Geldtransfer
  • Multiwährungskonto mit eigenen Bankdaten
  • Kostenfreie Auslandsüberweisungen für Neukunden
  • 3 € Gebühr pro Überweisung
  • Es besteht die Möglichkeit, Überweisungen erst auszuführen, wenn der Wechselkurs den gewünschten Wert erreicht hat
Nachteile
  • Barein- und Auszahlung nicht möglich
  • Gebühren sind abhängig vom Empfängerland
  • Viele Optionen sind nur mit einem Geschäftsaccount verfügbar
  • Kunden erhalten keine eigenen Bankdaten

Wise vs CurrencyFair: Das Urteil

Mit beiden Peer-to-Peer-Dienstleistern kannst du bei internationalen Geldtransfers jede Menge Gebühren sparen. Wise zeigt Währungskurse in Echtzeit an. Die Kosten pro Überweisung sind variabel, aber gering. Im Gegensatz dazu verlangt CurrencyFair pro Überweisung nur eine Pauschale in Höhe von 3 €. Weitere Gebühren verstecken sich hier im angewendeten Devisenkurs.

Bei Wise ist das Geld in 40 % der Fälle in Echtzeit auf dem Empfängerkonto, während CurrencyFair Minimum 1 Werktag benötigt. 

Beide Anbieter sind für Privat- und auch Businessleute geeignet. Die Unternehmen sind durch die FCA reguliert und bieten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung zum Schutz sensibler Daten und Fremdzugriffen an. Das Multiwährungskonto und die Debitkarte machen Wise, im Gegensatz zu CurrencyFair, besonders für Geschäftskunden sehr interessant und erleichtert internationale Zahlungseingänge und -Ausgänge. 

Über Wise und CurrencyFair

Wise wurde 2011 in Großbritannien gegründet und lief damals noch unter dem Namen „TransferWise“. Die Online-Plattform wird von weit über 12 Millionen Kunden auf der ganzen Welt genutzt und verzeichnet ein monatliches Volumen an Überweisungen von ungefähr 6,5 Milliarden Euro. 

Der Dienstleister unterstützt bis zu 53 Währungen und ist in 80 Ländern verfügbar. Die Währungskurse werden dir in Echtzeit angezeigt. Abhängig vom Empfängerland sind 40 % der getätigten Überweisungen sofort auf dem Empfängerkonto. Die Gebühren pro Transaktion variieren. Solltest du Hilfe brauchen, so kannst du die Mitarbeiter des Unternehmens zuverlässig per E-Mail oder Chat erreichen. 

Das Multiwährungskonto von Wise verfügt über eigene Bankdaten, von welchem aus du alle Zahlungseingänge und -ausgänge unkompliziert online verwalten kannst. Zusätzlich erhältst du auf Wunsch eine eigene Debit Mastercard, welche einmalig 8 € kostet. 

CurrencyFair wurde 2010 in Irland gegründet. Der Schwerpunkt des Unternehmens liegt auf dem internationalen Zahlungsverkehr in 22 verschiedenen Währungen und 150 Ländern. In den vergangenen Jahren nahmen weit über 150.000 Kunden die Dienstleistung in Anspruch. Seiner eigenen Firmenphilosophie nach richtet sich CurrencyFair mit seinem Angebot gezielt an Verbraucher und kleine Unternehmen. 

CurrencyFair bietet kein eigenes Multiwährungskonto, der Zahlungsverkehr wird mittels Kunden-ID geregelt. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass pro Überweisung eine pauschale Gebühr anfällt. Das Empfängerland ist dabei irrelevant. Im Gegensatz zu Wise kannst du bei CurrencyFair das Geld parken, bis der von dir gewünschte Währungskurs verfügbar ist. 

Wie funktionieren sie?

Für seine Auslandsüberweisungen setzen Wise und auch CurrencyFair auf Crowdsourcing bzw. das Peer-to-Peer-Prinzip. Das Vorgehen ist simpel: Bei einer Überweisung ins Ausland gleichen die Dienstleister den Betrag ab und überprüfen, ob es in deinem Empfängerland eine Zahlung mit der gleichen Summe gibt. Selbstverständlich in der Zielwährung. Dieses Geld wird deinem Empfänger dann gutgeschrieben. 

Vereinfacht heißt dies, dass die Unternehmer mit einem großen, internationalen Kundennetzwerk arbeiten. Die Überweisungen verlassen nur selten das Land, sondern werden direkt in der verwendeten Währung auf die Konten anderer Nutzer gutgeschrieben. Das Zwischenschalten einer Bank entfällt, weil kein wirklicher Währungsumtausch erfolgt. Du selbst bekommst von diesem Verfahren kaum etwas mit, außer, dass du von der Ersparnis bei der Umrechnung profitierst. 

Ein Beispiel: Anna will einen Geldbetrag in Höhe von 30 € nach Washington D.C. überweisen. Bob, der in den USA lebt, will eine ähnliche Summe in USD an seinen Freund in Europa verschicken. Das Geld der beiden verlässt nicht das jeweilige Land. Der Empfänger von Anna bekommt den Geldbetrag in USD, Bobs Freund erhält von Wise bzw. CurrencyFair den Gegenwert der von Bob überwiesenen Summe in EUR. Der Vorteil: Bob und Anna haben jede Menge Kosten beim Währungstausch eingespart. 

Ein Vorteil von Wise ist das Multiwährungskonto. Damit kannst du als Betreiber eines Onlineshops etwa deinen Kunden im Ausland eine lokale Bankverbindung anbieten. Jede Seite profitiert von kostenlosen Zahlungen und schnellen Überweisungen. Wenn du das Geld auf deinem Konto wechseln möchtest, kannst du es so lange dort lassen, bis der gewünschte Währungskurs verfügbar ist. Kleiner Nachteil: Zinsen bekommst du für dieses Guthaben nicht. 

Wise vs CurrencyFair: Gebühren

Bei der Erhebung der Gebühren unterscheiden sich beide Dienstleister. Bleiben beide aber transparent und fair in der Abrechnung. CurrencyFair berechnet pro Geldtransfer eine fixe Gebühr in Höhe von 3 €

Wise hingegen rechnet prozentual ab, abhängig von der Währung und dem Empfängerland. Im Durchschnitt solltest du bei einer Überweisung hier etwa 0,5 % deines Überweisungsbetrages einplanen. Beim Einsatz der Wise Debitkarte sind die Kosten noch etwas geringer.

Auf den ersten Blick erscheint CurrencyFair mit seiner Gebühr von 3 € (oder dem Äquivalent in einer anderen Währung) günstig. Die Kosten sind überschaubar. Bei Wise musst du zuerst im Kalkulationsrechner überprüfen, welche Kosten für deine Überweisung anfallen. Ein Vergleich lohnt sich aber, wie die nachfolgende Tabelle zeigt.

Wise vs CurrencyFair: Was ist günstiger? 

Beide Anbieter werden wegen ihres günstigen Wechselkurses und der niedrigen Überweisungsgebühr geschätzt. Dies ist vor allem auf das Peer-to-Peer-Verfahren zurückzuführen, mit welchem beide Dienstleister den internationalen Zahlungsverkehr regeln. 

Betrag & Währung  Wise CurrencyFair Gewinner?
GBP>1000 USD 952,41 EUR 955,71 EUR Wise
GBP>5000 USD 4759,89 EUR 4763,31 EUR Wise
GBP>1000 EUR 1174,45 EUR 1177,34 EUR Wise
GBP> 5000 EUR 5870,41 EUR 5874,94 EUR Wise

*Gebühr bereits inklusive, alle Gebühren und Wechselkurse korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 11.05.2022

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Wise vs CurrencyFair: Was ist schneller?

Die Transfer-Dienstleister minimieren nicht nur Überweisungskosten, sondern auch Zeit. Abhängig vom gewählten Empfängerkonto und der jeweiligen Währung, wird das Geld innerhalb kürzester Zeit gutgeschrieben. Bei Wise werden 40 % aller Überweisungen in Echtzeit zugestellt, 80 % sind innerhalb eines Tages beim Empfänger (auch international).

CurrencyFair dauert etwas länger. Hier musst du nicht nur die Zeit einplanen, bis deine Überweisung auf deinem CurrencyFair Konto eingegangen ist. Zusätzlich kann es, abhängig vom Empfängerland, dauert es mindestens 1 Tag, ehe die Zahlung auf dem Empfängerkonto eingeht. Uhrzeit und Wochenende können die Zeit zusätzlich auf bis zu 3 Werktage verlängern.

Sicherheit

Beide Dienstleister werden unter anderem durch die Financial Conduct Authority (FCA) überwacht. Im internationalen Vergleich sind die Regeln dieser Finanzaufsichtsbehörde besonders streng. Um bei einer Insolvenz die Kundengelder vor dem Zugriff von Gläubigern zu schützen, wird das Geld der Nutzer auf sogenannten segregierten Konten verwaltet. Weitere Vorschriften der FCA umfassen beispielsweise auch das Vorhalten eines Mindestkapitals. 

Eine Einlagensicherung gibt es nicht, vielmehr dienen die Online-Konten von Wise und CurrencyFair als „Durchgangskonten“. Das bedeutet, dass dein Geld auf Guthabenbasis getauscht und auf nationale Konten überwiesen wird. Wise verfügt über ein TÜV-Zertifikat für geprüfte Kundenzufriedenheit. 

Bei beiden Anbietern erfolgt der Austausch von Informationen über eine 256-Bit-Verschlüsselung, zusätzlichen Schutz bietet die 2-Faktor-Authentifizierung. 

Benutzerfreundlichkeit

  • Account erstellen: PostIdent Verfahren gibt es bei beiden Anbietern nicht. Trotzdem sind beide Dienstleister vom Gesetz her verpflichtet, die Identität ihrer Kunden zu prüfen. Diese Regelung soll zur Vermeidung von Kriminalität und Geldwäsche dienen. Der Identitätsnachweis kann unter anderem durch ein Foto oder Scan von Personalausweis oder Führerschein erfolgen. Auch das amtliche Schreiben von Finanzamt oder einer Bank wird als Wohnsitznachweis akzeptiert, zumindest von Wise. Zur Einrichtung der  2-Faktor-Authentifizierung musst du bei CurrencyFair und auch Wise ein Gerät hinterlegen. Die Registrierung an sich erfolgt mittels E-Mail-Adresse, wobei Wise hier auch die Verknüpfung zu den eigenen Konten von Google, Apple-ID und Facebook akzeptiert. Bei CurrencyFair sind es nur Facebook und Apple-ID.
  • Überweisung tätigen: Bei Wise kannst du direkt über deine Debitkarte oder das Wise Guthabenkonto internationale Überweisungen tätigen. CurrencyFair bietet nur die Möglichkeit, das Geld zuerst über dein Bankkonto an den Dienstleister zu transferieren und dann die Zahlung vorzunehmen.
  • Ein- und Auszahlungsmethoden: Wise: Karte oder Banküberweisung. CurrencyFair: nur Banküberweisung möglich. Bei Wise sind nur mobile und Online-Zahlungen möglich. Eine Barzahlung kannst du nicht vornehmen. CurrencyFair ermöglicht nur Überweisungen, welche du zuvor über dein Bankkonto an den Dienstleister gemacht hast.
  • Sprachen: Wise: Die Webseite ist in 15 verschiedenen Sprachen verfügbar, wie : Indonesisch, Englisch, Französisch, Portugiesisch, Türkisch, Deutsch, Italienisch und Polnisch. CurrencyFair: Du kannst die Webseite in Englisch, Deutsch und Französisch lesen.
  • Überweisungslimits: Wise: Die Summe ist abhängig vom Empfängerland, in lizenzierten Bundesstaaten sind es zum Beispiel 1.000.000 USD pro Überweisung, für andere Empfängerkonten gilt das Limit von 50.000 USD pro Transfer. CurrencyFair: Hier gibt es keine Limits.

Unterstützte Währungen

Wise unterstützt aktuell 53 Währungen in 80 Ländern. Bei Currency Fair sind Überweisungen in 22 Währungen und 150 Ländern möglich. Wise bietet mehr Währungen, allerdings hat CurrencyFair die größere Auswahl an Ländern. Die Wahl des Dienstleisters könnte also unter Umständen davon abhängig sein, in welches Land du Geld schicken willst. 

Fazit

Wise oder CurrencyFair, welcher der beiden Dienstleister ist der Richtige für dich? Diese Frage kannst nur du entscheiden und ist abhängig, welche Dienstleistung du genau benötigst.

Der Schwerpunkt von CurrencyFair liegt darin, das Geld solange zu halten, bis der gewünschte Wechselkurs verfügbar ist. Wenn die Überweisung nicht eilt, kannst du auf diese Weise eine Menge Kosten einsparen. 

Wise hingegen punktet durch seine Funktionalität, wozu beispielsweise die mit dem Konto verknüpfte Debitkarte gehört. Dadurch kannst du Bargeldabhebungen am Geldautomaten vornehmen und zahlst dafür auch im Ausland erheblich weniger Gebühren. Durch das Multiwährungskonto profitierst du als Privat- und Geschäftskunde von einer lokalen Bankverbindung im Ausland.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Tatsache, dass Wise den Devisenmittelkurs nutzt. Dies ist der Mittelwert aus dem Einkaufs- und Verkaufspreis jeder Währung, sowie ihn beispielsweise auch die Suchmaschine Google anzeigt. Während du bei CurrencyFair unter Umständen auf einen guten Wechselkurs warten musst, bekommst du bei Wise immer den echten Wechselkurs.

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FAQ

Ist Wise oder CurrencyFair günstiger?

Auf den ersten Blick erscheint bei CurrencyFair die pauschale Gebühr von 3 € (oder der Gegenwert in anderer Währung) günstig. Ein Vergleich lohnt sich, denn auch wenn Wise mit variablen Gebühren arbeitet, so kommst du unterm Strich häufig günstiger weg. Auch ohne dich ins Konto einloggen zu müssen, erfährst du bei Wise über einen Online- Kalkulationsrechner, wie hoch die anfallenden Kosten für deinen Auftrag ausfallen würden.

Ist Wise oder CurrencyFair schneller?

In puncto Überweisungsgeschwindigkeit hat Wise definitiv die Nase vorn. Denn 40 % aller Überweisungen sind in Echtzeit auf dem Konto des Empfängers. 

Wie viele Währungen unterstützen Wise und CurrencyFair? 

Aktuell unterstützt Wise (ehemals TransferWise) 53 internationale Währungen. Bei CurrencyFair sind es lediglich 22. Das Angebot wird aber von beiden Dienstleistern regelmäßig aktualisiert und erweitert.

TransferWise vs Western Union

Auslandsüberweisungen können teuer sein – wenn sie mit traditionellen Banken abgewickelt werden. Mit einem spezialisierten Anbieter wie Wise oder Western Union kann man hier oft sparen, doch welcher der beiden ist besser? In diesem Artikel gibt es den Vergleich der Preise und Features von TransferWise vs Western Union.

In Kürze: Wise eignet sich sehr gut für Auslandsüberweisungen in die unterstützten Länder und Währungen und ist dort günstiger, Western Union ist gut für Bargeldversand.

TransferWise vs Western Union gegenübergestellt

Damit du dir einen schnellen Überblick über die verschiedenen Features von Wise und Western Union machen kannst, nachfolgend eine Tabelle.

 

Feature Wise Western Union
Unterstützte Währungen 53 Währungen Über 130 Währungen
Multiwährungskonto x
Lokale Bankverbindungen zum Empfang mehrerer Währungen Ja, für 10 Währungen x
Eigene App 
Anzahl der Empfängerländer 80 Länder Über 200 Länder und Territorien
Überweisungen zum Devisenmittelkurs  x
Debitkarte x
Mehrere Einzahlungsmethoden
Auszahlungsmethoden Banküberweisung, mobile Geldbörsen etc. Banküberweisung, Bargeldauszahlung etc.
Bargeldein- und -auszahlung x
Geschäftskonto x
Open API für Integration in bestehende Applikationen x
Sammelzahlungen  x

 

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Wise bietet einige Features mehr an als Western Union und ist dabei insbesondere im Bereich der Überweisungen und Geldempfang gut aufgestellt. Lokale Bankverbindungen ermöglichen den Empfang von vielen Währungen ohne Währungswechsel und der Devisenmittelkurs erlaubt Umrechnungen zum aktuellen Wechselkurs ohne Aufschlag.

Western Union hingegen berechnet bei seinen Transaktionen einen Aufschlag beim Wechselkurs. Dafür hast du allerdings auch die Wahl zwischen mehreren Währungen und Empfängerländern als Wise. Besonders die Möglichkeit zum Bargeldversand macht Western Union für viele Nutzer attraktiv.

Welcher Anbieter für dich am besten ist, hängt letztendlich davon ab, welche Funktionen du benötigst.

 

Die wichtigsten Fakten

Wise  Western Union
Wechselkurs Devisenmittelkurs Wechselkurs mit Aufschlag
Gebühren Geringe, variable Gebühren Ab 0,90 EUR bei geringen Onlineüberweisungen, Bargeldtransfers höher
Geschwindigkeit 40 % Echtzeit, 80 % am nächsten Tag In Minuten bei Bargeldabholung, Überweisungen ca. 2 Tage
Kundenservice 24/7 Live-Chat, begrenzte Kontaktzeiten für Telefonsupport 24/7 Live-Chat, Telefon täglich von 9 – 12 Uhr
Sicherheit Sitz in Großbritannien, börsennotiertes Unternehmen Börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in den USA
Bewertungen (Trustpilot) Trustscore 4,6, Hervorragend, 154.599 Bewertungen Trustscore 3,9, Gut, 26.947 Bewertungen

 

In Kürze lassen sich die Unterschiede wie folgt festhalten:

  • Wechselkurs: Bei Wise bekommst du den Devisenmittelkurs ohne Aufschlag, Western Union berechnet einen Aufschlag
  • Gebühren: Western Unions Gebühren sind manchmal nicht so leicht ersichtlich, während Wise die Gebühren transparent auflistet
  • Geschwindigkeit: Bei Bargeldauszahlungen ist Western Union sehr schnell, ansonsten ist Wise oft schneller
  • Kundenservice: Beide Anbieter bieten gute Möglichkeiten zum Kontakt des Kundenservice
  • Sicherheit: Western Union ist das größere und bekanntere Unternehmen
  • Bewertungen: Wise hat bei Trustpilot fast 6x so viele Bewertungen und einen besseren Durchschnitt

 

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Vor- und Nachteile

Wise Western Union
Vorteile
  • Multiwährungskonto für einfachen internationalen Geldverkehr in 50 Währungen
  • Echter Wechselkurs bei jeder Transaktion 
  • Transparente Preise
  • Unterschiedliche Auszahlungsmethoden
  • Viele Transfers sind in Echtzeit überwiesen
  • Überweisungen in mehr als  200 Länder und Territorien möglich
  • Über 130 unterstützte Währungen
  • Weltweites Filialnetz
  • Bargeldein- und auszahlungen möglich
Nachteile
  • Bargeldversand und -einzahlung nicht möglich
  • Keine Filialen
  • Aufschlag beim Wechselkurs
  • Wechselkurs abhängig von Zahlungsmethode

TransferWise vs Western Union: Das Urteil

Bei einem Vergleich von Wise mit Western Union wird klar, dass Western Union bei Weitem mehr Währungen und Empfängerländer unterstützt. Außerdem ist eines der Alleinstellungsmerkmale von Western Union, dass du damit Bargeld versenden kannst und dank des weltweiten Filialnetzes in vielen Städten der Welt eine Person vor Ort hast, die du bei Fragen kontaktieren kannst.

Ein Nachteil ist jedoch, dass das auch zusätzliche Kosten mit sich bringt. Western Union berechnet zum einen Überweisungsgebühren und zum anderen gibt es einen Aufschlag auf den Wechselkurs. Bei Wise bekommst du stattdessen bei jeder Überweisung den fairen Devisenmittelkurs ohne Aufschlag, so wie ihn dir auch Google anzeigt. 

Zwar gibt es auch bei Wise Gebühren für eine Überweisung, allerdings sind die Gesamtkosten in der Regel günstiger als bei Western Union. Western Union kann sich dennoch für dich lohnen, wenn du Bargeld einzahlen oder auszahlen lassen möchtest oder Geld in einer Währung verschicken willst, die Wise nicht anbietet.

Über Wise und Western Union

Im Jahr 2011 wurde TransferWise von zwei Freunden mit der Idee gegründet, internationale Überweisungen so fair und günstig wie möglich zu gestalten. Zwei Kernelemente sind dabei eine transparente Preisstruktur, bei der Kunden sofort wissen, welche Gebühren entstehen und zum anderen der Devisenmittelkurs. Das bedeutet, dass der echte Wechselkurs genutzt wird, ganz ohne Auf- oder Abschlag.

Nach 10 Jahren der Firmenexistenz wurde der Name dann von TransferWise auf Wise geändert, da die Kunden Wise mittlerweile für mehr als nur Überweisungen nutzen. Dank des Multiwährungskontos und der Debitkarte ist auch das Geld empfangen und ausgeben in vielen verschiedenen Währungen mühelos möglich.

Stand jetzt hat das Unternehmen mehr als 12 Millionen Kunden auf der ganzen Welt. Dazu kommt ein monatliches Volumen an grenzüberschreitenden Überweisungen von über 6,5 Milliarden Euro. Das führt zu Ersparnissen von 1 Milliarde Euro jährlich für die Kunden von Wise.

Im Vergleich zu Wise ist Western Union ein alter Hase. Bereits 1851 wurde das Unternehmen in den Vereinigten Staaten gegründet, damals für die Übermittlung von telegrafischen Nachrichten. Im Jahr 1871 wurden dann auch Geldtransfers mit in die Geschäftstätigkeit aufgenommen.

Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Unternehmen immer weiterentwickelt und heutzutage ist ein Alleinstellungsmerkmal, die Möglichkeit zum Bargeldversand. Mit mehr als 150 Millionen Kunden und einem Überweisungsvolumen von 300 Milliarden Euro gehört WU zu einem der größten Anbieter für internationale Überweisungen. 

Wie funktionieren sie?

Mit beiden Anbietern ist es ein Leichtes, eine internationale Überweisung in Auftrag zu geben. Dafür musst du nur die Homepage öffnen, die Währung und den Betrag auswählen und wie das Geld ein- und ausgezahlt werden soll. Anschließend kannst du dich einloggen und die Überweisung durchführen.

Während Wise beispielsweise Einzahlungen mit dem Multiwährungskonto ermöglicht, gibt es bei Western Union wiederum die Möglichkeit, mit Bargeld zu bezahlen. So haben beide Anbieter eine leicht unterschiedliche Herangehensweise.

Sowohl Wise als auch Western Union sind sogenannten Peer-to-Peer Zahlungsdienstleister. Das bedeutet, sie haben ein großes Netzwerk an lokalen Konten auf der ganzen Welt, über die der Zahlungsverkehr abgewickelt wird.

Vereinfacht gesagt führt das dazu, dass bei einer internationalen Überweisung dein Geld nicht das Land verlässt, sondern über lokale Konten beim Empfänger zugestellt wird. Durch diese Vorgehensweise können viele Kosten gespart und eine geringe Überweisungsdauer erreicht werden.

Wise vs Western Union: Gebühren

Beim Vergleich der Gebührenstruktur von Wise (vormals TransferWise) und Western Union fällt auf, dass beide einen leicht unterschiedlichen Ansatz verfolgen. Wise berechnet bei Überweisungen eine Fixgebühr und eine variable Gebühr. Erstere ist abhängig von der gesendeten Währung und beträgt je nach Währung etwa 0,40 – 0,50 EUR. Die Fixgebühr trägt die Transaktionskosten.

Die variable Gebühr deckt die Kosten für den Währungswechsel und liegt je nach Währungspaar bei 0,4 – 1,4 %. Bei den oft genutzten Währungen wie EUR, USD und GBP ist sie meist im unteren Bereich angesiedelt. 

Beim Wechselkurs bekommst du bei Wise jederzeit den echten Wechselkurs, etwa so wie ihn dir Google anzeigt. Es gibt hier also keine versteckten Gebühren.

Anders bei Western Union. Das Unternehmen kommuniziert ganz klar auf seiner Homepage, dass es auch an den Wechselkursen verdient und die Wechselkurse enthalten einen Aufschlag. Bei Einzahlung via Kreditkarte und Barauszahlung kann dieser Aufschlag 5 % betragen.

Zusätzlich gibt es noch die Gebühren für den Transfer an sich. Sie sind abhängig von der gewählten Einzahlungsmethode, Auszahlungsmethode und dem Betrag. Ein Transfer via Überweisung kann so nur 0,90 € kosten oder aber auch 19,90 EUR bei Barein- und auszahlung.

 

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Wise vs Western Union: Was ist günstiger?

Wenn du dein Geld mit einem spezialisierten Anbieter verschickst, ist das üblicherweise günstiger als der Weg über eine Bank. Das ist unter anderem auf das oben beschriebene Peer-to-Peer Netzwerk an lokalen Bankkonten zurückzuführen, aber auch die geringeren Kosten, da meist keine Filialen betrieben werden müssen.

Doch wie sieht es konkret bei Wise vs Western Union aus, welcher der beiden ist günstiger? In der nachfolgenden Tabelle werden die Beträge für eine Überweisung auf ein Bankkonto dargestellt, alle Kosten sind dabei bereits inbegriffen.

Betrag & Währung Wise Western Union** Gewinner?
EUR>1000 USD 953,41 EUR 969,82 EUR Wise
EUR>5000 USD 4764,86 EUR 4849,10 EUR Wise
EUR>1000 GBP 1176,51 EUR 1189,98 EUR Wise
EUR> 5000 GBP 5880,71 EUR 5949,92 EUR Wise

*Gebühren und Wechselkurse korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 11.05.2022
**Die erste Überweisung mit Western Union ist kostenlos, danach sind Transfers ab 0,90 € möglich.

Western Union vs Wise: Was ist schneller?

In der Regel sind Auslandsüberweisungen mit Geldtransferdienstleistern wie Wise und Western Union schnell auf dem Empfängerkonto. Bei Wise beispielsweise werden 40 % aller Überweisungen in Echtzeit gutgeschrieben und 80 % innerhalb der nächsten 24 Stunden zugestellt.

Auch Transfers mit Western Union können in Minutenschnelle zugestellt werden, etwa dann, wenn du die Barauszahlung wählst. Ebenso sind Auszahlungen auf mobile Geldbörsen, bei denen das Geld via Kreditkarte eingezahlt wird, schnell beim Empfänger. 

Ansonsten dauern Überweisungen hier oft 1 bis 2 Tage. 

Generell ist es bei beiden Anbietern davon abhängig, in welches Land das Geld überwiesen wird, welche Zahlungsmethoden und Infrastruktur dort zur Verfügung stehen und wie hoch der überwiesene Betrag ist. Gerade bei höheren Summen können aus Sicherheitsgründen Überprüfungen im Hintergrund stattfinden, bei denen etwa der Nachweis der Herkunftsmittel erforderlich ist.

Sicherheit

Western Union und Wise sind beide von zahlreichen Finanzaufsichtsbehörden reguliert und lizenziert. Im Falle von Wise ist das etwa die belgische Nationalbank für die Aktivitäten in Europa und die FCA in Großbritannien für Geschäftsaktivitäten im Vereinigten Königreich.

Die Western Union International Bank GmbH wird dagegen von der österreichischen Finanzmarktaufsicht reguliert. Und auch in den USA ist Western Union in 48 Staaten ein registrierter und regulierter Anbieter für Geldtransfers.

Um die Auflagen der Finanzaufsichtsbehörden zu erfüllen, ist es zum Beispiel erforderlich, dass strenge Maßnahmen zum Schutz von Kundengeldern eingehalten werden. Dazu zählt etwa das Safeguarding, bei dem das Geld der Kunden getrennt von Unternehmensgeldern verwahrt wird.

Benutzerfreundlichkeit

  • Account erstellen: Bei Western Union und Wise siehst du direkt auf der Startseite im oberen Menü die Option zur Registrierung. Wenn du hier draufklickst, wirst du durch den Prozess der Accounterstellung geleitet, bei dem du Name, E-Mail-Adresse usw. angibst. Bei beiden Anbietern ist gut ersichtlich, was du machen musst. Wise benötigt außerdem auch noch eine Handynummer von dir, um eine 2-Faktor-Authentifizierung beim Login sicherstellen zu können. Nach der Eröffnung des Kontos musst du bei beiden noch deine Identität nachweisen. Dafür wird beispielsweise dein Pass, Ausweis und/oder ein Selfie mit deinem Ausweis benötigt. In der Regel lädst du diese Dokumente bei Wise einfach hoch und bei Western Union gibt es ein Video-Chat, um die Identität zu bestätigen.
  • Überweisung tätigen: Mit Wise lassen sich Überweisungen über die Website, aber auch per App in Auftrag geben. Selbiges gilt für Western Union. Hier hast du allerdings auch die Möglichkeit, direkt in einer Filiale Geld zu überweisen.
  • Ein- und Auszahlungsmethoden: Sowohl Wise als auch Western Union bieten verschiedene Auszahlungsmethoden wie Banküberweisung und mobile Geldbörsen an. Western Union ermöglicht zudem Bargeldauszahlungen. Diese Vielfalt ist auch bei den Methoden zur Einzahlung vorhanden. Banküberweisung und Zahlung via Kreditkarte ist bei beiden möglich, Bargeldeinzahlung hingegen nur bei Western Union und Sofortüberweisung sowie Zahlung vom Multiwährungskonto nur bei Wise.
  • Sprachen: Wise’s Website kannst du in 15 verschiedenen Sprachen abrufen, darunter Englisch, Deutsch, Italienisch, aber auch Japanisch. Bei Western Union hast du hingegen nur die Wahl zwischen Englisch und Deutsch.
  • Überweisungslimits: Bei Wise sind Überweisungen bereits ab 0,01 EUR/USD/GBP möglich zzgl. Gebühren, bis zu einem Maximalbetrag von 1.200.000 EUR, welcher sich bei Bedarf erhöhen lässt. Bei WU sind es mindestens 1 EUR und im Normalfall maximal 50.000 EUR.

Unterstützte Währungen

Möchtest du mit Wise Geld überweisen, so kannst du aus 53 Währungen und 80 Empfängerländern wählen. Bei Western Union sind es sogar etwas mehr, mit über 130 Währungen und 200 Ländern und Territorien.

Fazit

Wenn du einen Geldtransfer ins Ausland planst, ist es wichtig, dass du weißt, welche Anforderungen der Anbieter erfüllen muss. Bei Wise bekommst du immer den fairen Devisenmittelkurs und versendest Geld zu minimalen Gebühren.

Western Union berechnet bei seinem Geldversand einen Aufschlag auf den Wechselkurs, der teilweise einige Prozentpunkte ausmacht. Dafür sind hier auch Einzahlungen und Auszahlungen mit Bargeld möglich, was in manchen Situationen das gewünschte Ziel ist.

Zudem stehen mehr Währungen und Empfängerländer zur Verfügung.

Falls du also Geld in eines der Länder überweisen möchtest, die Wise nicht unterstützt, oder aber Bargeld ein- bzw. auszahlen möchtest, ist Western Union die passende Wahl. Ansonsten sparst du mit Wise mehr Geld und kannst günstiger überweisen.

 

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FAQ

Ist TransferWise oder Western Union günstiger?

Zum Zeitpunkt unserer Recherche ist Wise bei Auslandsüberweisungen günstiger gewesen als Western Union. Das gilt natürlich nur für die Fälle, in denen beide Anbieter die gleiche Dienstleistung anbieten. Bietet Wise einen gewissen Service nicht an, ist Western Union besser.

Ist Wise oder Western Union schneller?

Wise unterstützt Echtzeitüberweisungen, sodass das Geld in vielen Fällen in sekundenschnelle beim Empfänger ist. Eine minutenschnelle Zustellung der Überweisungen ist bei Western Union vor allem bei der Bargeldauszahlung möglich, ansonsten kann es auch ein bis zwei Tage dauern.

Wie viele Währungen unterstützten Wise und Western Union?

Mit Western Union sind Geldtransfers in 200 Territorien und Länder der Welt in über 130 Währungen möglich, bei Wise sind es 53 verfügbare Währungen für 80 Länder.

XE vs Wise (zuvor TransferWise)

Wenn du eine Überweisung ins Ausland tätigen möchtest, stehen dir dabei neben Banken auch viele Geldtransferdienstleister zur Verfügung. Doch welcher davon ist besser? In diesem Artikel erhältst du einen Vergleich der Kosten und Features von XE vs Wise

Vorab: Wise hat in den meisten Fällen die günstigeren Gebühren und ist schneller, dafür bietet XE Überweisungen in mehr Länder und Währungen an.

XE vs TransferWise gegenübergestellt

Eine Tabelle sagt mehr als Tausend Worte, deshalb nachfolgend die wichtigsten Features von XE und Wise übersichtlich dargestellt.

Feature Wise XE
Multiwährungskonto X
Lokale Bankverbindungen zum Empfang mehrerer Währungen 10 Währungen, darunter USD, EUR, GBP, AUD und mehr X
Unterstützte Währungen 53 Währungen Über 98 Währungen
Anzahl der Empfängerländer 80 Länder  Über 130 Länder
Überweisungen zum Devisenmittelkurs  X
Debitkarte X
Mehrere Einzahlungsmethoden
Auszahlungsmethoden Banküberweisung, Mobile Geldbörsen und mehr Nur Banküberweisung
Bargeldein- und -auszahlung X X
Eigene App 
Geschäftskonto X
Open API für Integration in bestehende Applikationen API nur für Wechselkurse
Sammelzahlungen  X

Wise bietet bei seinem Service mehr Features als XE und spezialisiert sich dabei vorwiegend darauf, internationale Überweisungen und Geldempfang so günstig wie möglich zu gestalten. Ein großer Faktor dabei ist das Multiwährungskonto.

Dafür unterstützt XE bei Überweisungen mehr Währungen und mehr Länder, in die das Geld gesendet werden kann. Allerdings steht bei der Auszahlung nur die Banküberweisung zur Verfügung.

Im Endeffekt hängt die Wahl des Anbieters davon ab, ob er die Features bietet, nach denen du suchst.

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Die wichtigsten Fakten

Wise  XE
Wechselkurs Devisenmittelkurs Wechselkurs mit Aufschlag
Gebühren Transparente, geringe Gebühren Ab gewissem Überweisungsbetrag gebührenfrei
Geschwindigkeit 40 % Echtzeit, 80 % am nächsten Tag ca. 1 – 4 Tage
Kundenservice 24/7 Live-Chat, beschränkte Kontaktzeiten via Telefon 24/7 Live-Chat, Telefonsupport Montag – Freitag gut erreichbar
Sicherheit Sitz in Großbritannien, lizenziert und börsengelistet Von der Zentralbank der Niederlande lizenziert
Bewertungen (Trustpilot) Trustscore 4,6, Hervorragend, 154.599 Bewertungen Trustscore 4,4, Hervorragend, 51.541 Bewertungen

Zusammenfassend lässt sich folgendes festhalten:

  • Wechselkurs: Wise bietet den echten Wechselkurs, während XE einen Aufschlag berechnet
  • Gebühren: Bei XE sind Überweisungen ab einem bestimmten Betrag gebührenfrei, während Wise immer eine transparente und minimale Gebühr hat
  • Geschwindigkeit: Überweisungen mit Wise sind meistens schneller
  • Kundenservice: Beide Anbieter haben gute Kontaktmöglichkeiten
  • Sicherheit: Beide Unternehmen sind lizenzierte, bekannte Unternehmen im Bereich des internationalen Geldtransfers
  • Bewertungen: Wise hat eine leicht bessere Bewertung, bei über 100.000 mehr Bewertungen

Vor- und Nachteile

Wise XE
Vorteile
  • Multiwährungskonto für einfachen Geldversand, -empfang und -verwahrung in mehr als 50 Währungen
  • Devisenmittelkurs bei jeder Transaktion mit Währungswechsel
  • Transparente Preisgestaltung
  • Verschiedene Auszahlungsmethoden
  • Viele Transfers sind in Echtzeit überwiesen
  • Überweisungen ab einem bestimmten Betrag gebührenfrei
  • Wechselkurs im Voraus ersichtlich
  • Überweisungen in über 130 Länder und Territorien möglich
  • Mehr als 98 Währungen unterstützt
Nachteile
  • Keine Filialen
  • Bargeldversand und -einzahlung nicht möglich
  • Nur Banküberweisungen möglich für Empfänger
  • Wechselkurs mit Aufschlag
  • Keine Filialen

XE vs TransferWise: Das Urteil

Vergleicht man Wise und XE, dann fällt auf, dass XE mehr Währungen und Empfängerländer unterstützt als Wise. Zudem gibt es bei XE keine Überweisungsgebühren, wenn du bei einer Überweisung mehr als 250 EUR sendest.

Allerdings bekommst du bei XE nicht den echten Devisenmittelkurs, sondern einen Wechselkurs mit Aufschlag. Wise hingegen bietet den Devisenmittelkurs an. Gerade bei höheren Summen sind Überweisungen mit Wise deshalb in der Regel günstiger. Zusätzlich erleichtert dir das Multiwährungskonto von Wise den Geldempfang in vielen Währungen, sodass du oftmals keine Währungswechsel hast. 

Falls du Geld in ein Land oder in einer Währung überweisen möchtest, dass von Wise nicht unterstützt wird, dann ist XE die richtige Wahl. Ansonsten ist Wise aufgrund des besseren Wechselkurses und umfassenderen Services die bessere Wahl.

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Über TransferWise und XE

TransferWise wurde vor 2011 dem Hintergrund gegründet, internationale Überweisungen fair, günstig und einfach zu machen. Dazu wird zum einen der Devisenmittelkurs genutzt, also der einzig faire Wechselkurs ohne Aufschlag, sowie eine transparente Preisgestaltung, durch die du jederzeit vor einem Transfer weißt, was er kostet.

Im Jahr 2021 gab es dann die Namensänderung von TransferWise zu Wise, denn die Kunden nutzen Wise nicht mehr nur für Überweisungen, sondern auch den Geldempfang oder das Ausgeben. Hierbei hilft auch das Multiwährungskonto, welches die unkomplizierte Nutzung von verschiedenen Währungen in einem Account erlaubt.

Mittlerweile hat das Unternehmen über 12 Millionen Kunden weltweit, mit einem monatlichen Volumen an grenzüberschreitenden Überweisungen von mehr als 6,5 Milliarden Euro. Dadurch sparen Kunden jedes Jahr 1 Milliarde Euro durch die geringen Gebühren.

XE hingegen wurde bereits 1993 gegründet, damals unter dem Namen Xenon Laboratories Incorporated. Knapp zwei Jahre später wurde der Währungsrechner veröffentlicht. Dieser zählt heutzutage zu den beliebtesten Funktion und wird von vielen Unternehmen weltweit genutzt, darunter auch Shopify.

Die Bereitstellung von aktuellen Wechselkursen, welche auch einfach von Unternehmen ausgelesen werden können, stellt das Hauptfeld von XE dar. Daneben ist XE auch als internationaler Geldtransferdienstleister tätig. Anders als beim Währungsrechner nutzt XE für Überweisungen allerdings nicht den Devisenmittelkurs. 

Im Jahr 2021 hatte das Unternehmen ein Transaktionsvolumen von 115 Milliarden Euro und bietet Überweisungen in mehr als 130 Länder an.

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Gehe zu XE

Wie funktionieren die beiden Anbieter?

Sowohl XE als auch Wise ermöglichen es dir, direkt von der Homepage aus eine Überweisung einzuleiten. Bei Wise kannst du dabei aus einer Reihe von Währungen für den Geldversand und -empfang wählen und entweder Sender- oder Empfängerbetrag einstellen. Zusätzlich kannst du die Überweisungsart festlegen (Schnell, Preiswert, Einfach), welches die Kosten noch weiter senken kann.

Bei XE musst du auf der Website das Feld „Sendauswählen und hast ansonsten einen ähnlichen Ablauf wie bei Wise: Du wählst die Währungen und den Betrag aus, loggst dich danach ein und wickelst die Überweisung ab.

Dabei stehen dir bei XE hauptsächlich Banküberweisung oder Kreditkarte für die Einzahlung zur Verfügung. Zur Auszahlung musst du ein Bankkonto angeben, auf dem der Empfänger das Geld erhält. 

Wise bietet dir neben der Banküberweisung und Einzahlung per Kreditkarte auch die Möglichkeit, Überweisungen direkt über das Guthaben auf deinem Multiwährungskonto auszuführen. Daneben sind in Deutschland auch Sofortüberweisungen möglich.

Beide Anbieter greifen auf ein eigenes Netzwerk zurück, um die Überweisungen so günstig wie möglich auszuführen. Am Beispiel von Wise funktioniert es so vereinfacht gesagt so:

Wise besitzt in vielen Ländern dieser Welt Konten bei verschiedenen Banken. Möchte jemand in den USA nun Geld an eine Person in Deutschland schicken und umgekehrt, dann werden die Überweisungen nicht international versendet, sondern direkt vom einem US-Konto auf das andere und von einem deutschen Konto auf das andere.

Diese Peer-to-Peer Prinzip sorgt für geringere Kosten und schnellere Abwicklung der Überweisung.

Wise vs XE: Gebühren

Wise und XE setzen beide auf eine unterschiedliche Gebührenstruktur.

 Bei Wise gibt es eine Fixgebühr für die Transaktionskosten und eine variable Gebühr, die die Kosten für den Währungswechsel abdeckt. Die Fixgebühr ist dabei abhängig von der gesendete Währung und bewegt sich grob zwischen 0,40 – 0,50 EUR. Die variable Gebühr sind in etwa 0,4 – 1,4 %, wobei es sich bei den gängigen Währungen wie EUR, USD, GBP eher im unteren Bereich bewegt. Mehr zu den genauen Gebühren im nächsten Abschnitt.

Ein wichtiger Punkt sind noch versteckte Gebühren. Bei Wise gibt es keine versteckten Gebühren, die häufig als Wechselkursaufschlag getarnt sind, stattdessen erhältst du den echten Devisenmittelkurs, wie er auch bei Google angezeigt wird.

Anders als Wise gibt es bei XE nur eine Art von Gebühr, die Fixgebühr. Diese ist abhängig von der Währung, die überwiesen werden soll und beträgt bei USD beispielsweise 3 USD, bei EUR sind es 2 EUR. Ab einem gewissen Betrag entfällt diese Gebühr allerdings. So sind Überweisungen ab 500 USD oder NZD gebührenfrei, bei EUR und GBP gibt es bereits ab einem Betrag von 250 EUR bzw. GBP keine Gebühren.

Ein wichtiger Faktor ist allerdings der Wechselkurs. Hier berechnet XE einen Aufschlag, welcher vom Überweisungsbetrag abhängig ist. Bei kleineren Beträgen kann sich dieser Zuschlag auf 1,5 % oder mehr belaufen, bei Beträgen über 10.000 EUR sind es immerhin noch 1 %.

XE vs Wise: Was ist günstiger?

Auf den Geldtransfer spezialisierte, internationale Anbieter sind in der Regel günstiger als herkömmliche Banken. Dies liegt mitunter daran, dass durch die Spezialisation eine effektivere Kostengestaltung möglich ist, weil zum Beispiel keine Filialen und weniger Personal nötig sind, aber auch durch Nutzung eines Peer-to-Peer Systems wie Wise.

Die Frage ist allerdings, welcher der beiden Anbieter ist günstiger?

Betrag & Währung Wise XE Gewinner?
GBP>1000 USD 814,11 GBP 821,56 GBP Wise
GBP>5000 USD 4069,15 GBP 4102,06 GBP Wise
GBP>1000 EUR 860,01 GBP 868,21 GBP Wise
GBP> 5000 EUR 4300,75 GBP 4335,01 GBP Wise

*Gebühren und Wechselkurse korrekt zum Zeitpunkt der Recherche – 06.05.2022

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XE vs Wise: Was ist schneller?

Oft kannst du mit spezialisierten Anbietern schneller Überweisungen abwickeln, als mit einer Bank. Bei Wise sind 40 % aller Überweisungen in Echtzeit beim Empfänger auf dem Konto und 80 % sind sogar bereits am nächsten Tag gutgeschrieben.

Bei XE dauern Überweisungen 1 bis 4 Tage. Einige Überweisungen sind auch innerhalb weniger Stunden beim Empfänger, da allerdings keine Auszahlungen via Echtzeit und nur auf Bankkonten unterstützt werden, sind auch längere Überweisungszeiten möglich.

Wise ist also in den meisten Fällen schneller als XE.

Wie lange eine Überweisung dauert, hängt bei beiden Anbietern mitunter davon ab, in welches Land überwiesen wird und auch von der Höhe des Betrags. Ab manchen Beträgen sind zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen wie  die Überprüfung der Herkunftsmittel nötig.

Sicherheit

Beide Anbieter sind streng reguliert und haben gewisse Auflagen zu befolgen. Wise ist für seine internationalen Tätigkeiten von verschiedenen Aufsichtsbehörden autorisiert, etwa der FCA in Großbritannien oder der Nationalbank von Belgien für die europäischen Geschäftstätigkeiten.

Ebenso unterliegt natürlich XE den Regulierungen von zahlreichen Behörden. Dazu gehört auch die FCA für Tätigkeiten in Großbritannien, für Europa hingegen liegt eine Lizenz für die Bereitstellung von Zahlungsdiensten von der Zentralbank der Niederlande vor. 

Um diese Lizenzen zu erhalten, müssen beide Unternehmen viele Anforderungen erfüllen und beispielsweise nachweisen, dass Kundengelder sicher verwahrt sind, Geldwäscherichtlinien befolgt werden und vieles mehr.

Benutzerfreundlichkeit

  • Account erstellen: Wenn du auf der Homepage von Wise bzw. XE bist, findest du prominent dargestellt die Möglichkeit, ein Account zu erstellen. In beiden Fällen ist der Prozess klar strukturiert, sodass du jederzeit weißt, welche Informationen von dir benötigt werden.

    Damit dein Konto sicher bleibt, ist auch ein Gerät für die 2-Faktor-Authentifizierung nötig. Anschließend folgt der einzige Unterschied: Bei Wise musst du sofort nach der Kontoeröffnung deine Identität verifizieren, etwa durch deinen Ausweis. XE hingegen verzichtet im ersten Schritt darauf und kann es bei einer späteren Überweisung nachfordern.
  • Überweisung tätigen: Überweisungen können direkt über die Homepage oder aus deinem Account heraus gestartet werden. Auch über die App von XE bzw. Wise sind Transfers möglich.
  • Ein- und Auszahlungsmethoden: Während Wise verschiedene Auszahlungsmethoden wie Banküberweisungen und Zahlungen auf mobile Geldbörsen ermöglicht, sind bei XE nur Banküberweisungen möglich.

    Ebenfalls bietet Wise eine größere Bandbreite an Einzahlungsmethoden wie Sofortüberweisung, Kreditkarte, Überweisung und Zahlungen vom Multiwährungskonto, XE hingegen nur Kreditkartenzahlung und Banküberweisung.
    Beide unterstützen keine Barein- und -auszahlung.
  • Sprachen: Die Website von Wise ist in 15 verschiedenen Sprachen verfügbar, darunter Englisch und Deutsch, aber auch Japanisch und Türkisch. Bei XE kann die Homepage auf Englisch und Deutsch genutzt werden, die Seite für Überweisungen ist jedoch nur auf Englisch verfügbar.
  • Überweisungslimits: Mit XE musst du mindestens 1 EUR/USD/GBP überweisen, bei Wise sind bereits Überweisungen ab 0,01 EUR/USD/GBP möglich. Die Maximalbeträge sind bei XE von deinem Wohnsitz abhängig, bewegen sich aber bei etwa 400.000 EUR, während es bei Wise 1.200.000 EUR sind, wobei auf Nachfrage auch mehr versendet werden kann.

Unterstützte Währungen

Wise unterstützt Überweisungen in 53 Währungen und in 80 Länder, bei XE sind Überweisungen in mehr als 98 Währungen und 130 Länder möglich. XE hat also eine größere Auswahl und kann bei bestimmten Währungen die Lösung sein.

Fazit

Beide Anbieter haben ihre Vor- und Nachteile. Bei Wise kannst du ein Multiwährungskonto eröffnen, mit dem du Geld zum Devisenmittelkurs ohne Aufschlag wechseln und mit minimalen Gebühren Geld versenden kannst. Zudem sind dank der lokalen Bankverbindungen auch Geldeingänge ohne Währungswechsel möglich.

 

XE hingegen berechnet eine pauschale Gebühr für Überweisungen und streicht diese ab einem gewissen Überweisungsbetrag. Dafür verwendet das Unternehmen allerdings einen Wechselkurs mit Aufschlag. 

 

XE ist hauptsächlich dann empfehlenswert, wenn du Geld in Länder oder Währungen überweisen möchtest, die Wise nicht anbietet. Möchtest du jedoch den bestmöglichen Wechselkurs und mühelos und günstig international Geld versenden, ist Wise die bessere Wahl.

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FAQ

Ist XE oder Wise günstiger?

Bei unserer Recherche ist Wise bei allen Überweisungsbeträgen günstiger gewesen als XE. Überweist du geringe Beträgen knapp über 250 EUR, bei denen die Überweisungsgebühren von XE entfallen, machen die Unterschiede wenige Euro aus. Bei Beträgen darüber wird der Unterschied durch den Wechselkursaufschlag noch größer.

Ist XE oder Wise schneller?

Da Wise Echtzeitüberweisungen sowie Auszahlungen auf mobile Geldbörsen unterstützt, kann ein Großteil aller Transfers sofort beim Empfänger zugestellt werden. XE hingegen bietet nur Banküberweisungen an und ist deswegen oft langsamer.

Wie viele Währungen unterstützen XE und Wise?

Mit XE sind Überweisungen in mehr als 98 Währungen und über 130 Länder möglich, während es bei Wise nur 53 Währungen und 80 unterstützte Empfängerländer sind.