Schnell & zuverlässig - in wenigen Sekunden bis zu 90% sparen.

Auslandsüberweisung nach Belize

Es zeigt sich, dass eine Auslandsüberweisung nach Belize sich als schwierig erweisen kann, da nicht viele Transferdienste oder Banken diese durchführen. Darüber hinaus ist auch noch die Meldepflicht bei der Bundesbank zu beachten, da ansonsten horrende Strafen drohen.

Dauer

Das nordamerikanische Land Belize gehört nicht zu den SEPA-Ländern, sondern zu den Drittländern. Dieser kleine Umstand führt allerdings dazu, dass es für die Auslandsüberweisungen keine festen Zeiten gibt. Weder werden von Banken welche angegeben, hier findet der Kunde meist nur die Information „baldmöglichst“, noch werden von gesetzlicher Seite Fristen vorgegeben, bis wann die Bearbeitung abgeschlossen sein muss. So kann es erfahrungsgemäß passieren, dass das überwiesene Geld erst nach mehreren Werktagen auf dem Konto des Empfängers eingeht.

Art der Auslandsüberweisung Dauer
Überweisung in EUR innerhalb des EWR 1 Tag
Überweisungen mittels Überweisungsvordruck (beleghaft) 2 Tage
Überweisungen in Fremdwährung innerhalb des EWR 4 Tage
Überweisungen in Drittstaaten (nicht EU, nicht EWR) baldmöglichst, keine gesetzliche Ausführungsfrist

Wesentlich schneller kann eine Auslandsüberweisung mit einem Transferdienst durchgeführt werden. In wenigen Werktagen geht das Geld bereits auf dem Konto des Empfängers ein. Die Dienstleister haben sich speziell auf diese Art von Überweisungen fokussiert und neue Überweisungsmethoden entwickelt. Außerdem verfügen die meisten Anbieter über ein weitreichendes Netzwerk in vielen Ländern.

Kosten

Auch wenn die Dienstleistung der Auslandsüberweisung nach Belize nur selten angeboten wird, nehmen die Transferdienste dennoch weitaus weniger an Gebühren als Banken. So können bestehende Kunden durchaus bis zu 90 % an Kosten einsparen. Neukunden können sogar die gesamte Gebühr einsparen. Einige Transferdienste haben ein solches Angebot.

Nicht nur, dass bei Banken die Gebühren generell höher sind, es ist auch darauf zu achten, welche Entgeltoption bei der Auslandsüberweisung gewählt wurde. Diese ist ausschlaggebend für die Übernahme der Gebühren. Generell wird von den Banken die Option „SHARE“ vorgegeben. Dabei werden die Auslagen auf Sender und Empfänger aufgeteilt. Aber auch andere Optionen können genutzt werden.

Empfänger zahlt alle Entgelte.

Sender und Empfänger teilen sich die Kosten.

Sender zahlt alle Gebühren.

Wechselkurs

Eine Auslandsüberweisung mit einem Geldtausch in die Landeswährung von Belize, dem BZD, ist sehr selten möglich. Meist wird diese Variante nur angeboten, wenn das Geld vor Ort in bar abgeholt werden soll. Ansonsten wird oftmals die Währung USD angeboten. Die Wechselkurse bei den Transferdiensten sind dabei sehr gut. Auch wenn gegebenenfalls ein weiterer Tausch vor Ort notwendig sein könnte.

Auch Banken bieten nicht oft den Tausch in den BZD an. Welche Alternativwährung hier angeboten wird oder ob gar in EUR überwiesen wird, muss direkt beim Institut angefragt werden. Weder in den Preis- und Leistungsbeschreibungen noch auf den Webseiten ist diese Information zu finden. Der angebotene Abrechnungskurs beinhaltet darüber hinaus eine teils sehr hohe Marge, die den Überweisungsbetrag um einiges schmälern kann.

Geld senden nach Belize

Die gängige Art der Überweisung nach Belize ist die Übertragung von Geld auf ein Konto des Empfängers. Dabei ist zu berücksichtigen, dass dieser auch ein eigenes Konto besitzen muss. Dieser Umstand kann bei einer Überweisung zum Zwecke der Bargeldabholung wegfallen. Ebenso ist die Bearbeitungszeit mit nur einigen Minuten wesentlich geringer. Leider wird dieser Service noch nicht von allen Transferdiensten angeboten. Einer der wenigen ist Western Union. Der Anbieter hat kann allerdings aufgrund von eher schlechteren Konditionen nur eingeschränkt empfohlen werden. Insbesondere bei höheren Übertragungssummen sollte auf den angebotenen Wechselkurs geachtet werden.

Bei höheren Summen weitere Verpflichtungen

Nicht nur, dass bei höheren Überweisungssummen insbesondere der angebotene Wechselkurs entscheidend ist, es sollte auch unbedingt auf die Meldepflicht geachtet werden. Dies stellt eine Mitteilung an die Bundesbank dar, wenn die Summe 12.500 € oder einen entsprechenden Gegenwert erreicht. Dieses Vorgehen ist sowohl für Überweisungen von als auch nach Deutschland notwendig, ansonsten drohen Strafzahlungen von bis zu 30.000 €. Die Vorschriften zur Meldepflicht können aus dem § 11 Außenwirtschaftsgesetz (AWG) in Verbindung mit §§ 67 ff. Außenwirtschaftsverordnung (AWV) entnommen werden.